

Museums-Evolution
Das hast du noch nie gesehen!
Das Museum für Naturkunde verändert sich. Die Museums-Evolution hat begonnen.
Kennen wir uns?
Du warst vielleicht schon oft im Museum für Naturkunde. Du kennst Archaeopteryx und Gorilla Bobby. In unserer Nass-Sammlung hast du Guppy, Tiefsee-Anglerfisch und Hammerhai entdeckt.
Aber wusstest du, dass du bei deinem Besuch nur einen kleinen Teil unserer Sammlung sehen kannst? Von mehr als 30 Millionen Objekten zeigen wir nur rund 10.000 in Sauriersaal, Mineraliensaal und weiteren Ausstellungen.
Das ändern wir. Denn wir verändern uns!
Wir bauen um, erschließen unsere Sammlung und schaffen neue Orte für Forschung, Austausch und gemeinsames Lernen. Das nennen wir Museums-Evolution.
Auf dieser Seite erfährst du mehr darüber. Begleite uns auf dem Weg in die Zukunft!
Museums-Evolution – die YouTube-Serie
Ein Filmteam begleitet, wir sich das Museum neu erfindet. Auf unserem YouTube-Kanal erhältst du Einblicke hinter die Kulissen und lernst die Menschen kennen, die das Museum voranbringen.
BAU
Unser Museumsgebäude steht seit 1889. Schon kurz nach dem Umzug aus dem Hauptgebäude der Humboldt-Universität wurde der Neubau zu klein für die wachsende Sammlung.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörte eine Bombe den Ostflügel. Forschung, Sammlung und Ausstellung arbeiteten danach jahrzehntelang provisorisch zwischen Ruinen weiter.
Mit dem Wiederaufbau des Ostflügels begann 2010 unsere Museums-Evolution. Heute ist dort die öffentlich einsehbare Nass-Sammlung mit 276.000 Präparaten Teil des Rundgangs, darunter auch der erst vor wenigen Jahren ausgestorbene Chinesische Schwertstör. Ein Archiv des Lebens, das so vorher noch niemand gesehen hat!
Von nun an öffnen wir Schritt für Schritt weitere Teile unserer Sammlung und modernisieren das historische Gebäude – denkmalgerecht, energieeffizient, nachhaltig und barrierefrei.
SAMMLUNG
Wir sanieren und erweitern das Museumsgebäude, um dir neue Einblicke in unsere Sammlung zu ermöglichen. Um Platz zu schaffen und Bestände optimal beforschen zu können, zieht etwa die Hälfte der Objekte an unseren neuen Zweitstandort in Berlin-Adlershof.
Jedes Objekt nehmen wir dazu einmal in die Hand, sichern es konservatorisch und erfassen es obendrein digital – ein wissenschaftliches und logistisches Großprojekt. Und ja: Dabei tauchen auch Objekte auf, die bisher fast niemand gesehen hat!
Wie diese Museums-Evolution aussieht, zeigt schon heute die Sonderausstellung ZUGvögel – Eine Sammlung in Bewegung. Dafür zogen mehr als 10.000 historische Vogelpräparate aus dem Historischen Vogelsaal in die Ausstellung. Wir haben sie gereinigt, stabilisiert und fotografiert, damit sie künftig nicht nur im Museum, sondern auch digital zu sehen sind.
Allein im Sammlungsbereich Entomologie bewahren wir rund 15 Millionen Objekte auf. In der Sonderausstellung digitize! fotografieren und erfassen wir die Insekten Schritt für Schritt digital. Für die Wissenschaft besondere wertvolle Objekte digitalisieren wir in besonders hoher Auflösung oder sogar als 3D-Modell. So hast du unsere Schätze noch nie gesehen!
Die Sammlungserschließung macht Forschung sichtbarer und eröffnet neue Zugänge – im Museum und ab September auch online über unser neues Datenportal.
Mehr über die Sammlungserschließung
digitized!












WISSEN
So habe ich das noch nie gesehen!
Wissen entsteht nicht nur in Fachpublikationen oder hinter Museumstüren. Wissenschaft lebt vom Austausch mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Fragen. Deshalb öffnen wir unsere Sammlung – nicht als Selbstzweck, sondern für ein besseres Zusammenleben auf unserer Erde.
Wie das aussehen kann, zeigt die Sonderausstellung ZUGvögel – Eine Sammlung in Bewegung. Mehr als 350 Menschen brachten eigene Fragen und Ideen in ihre Entwicklung ein.
Die Ausstellung zeigt auch: Naturkundliche Sammlungen erzählen nicht nur von Natur, sondern zum Beispiel auch von kolonialen Kontexten. Diese Perspektiven greifen wir auch in den neuen Sälen der Säugetierschädel sowie Hirsche und Hornträger auf.
Naturkundliche Objekte hinterfragen auch den Einfluss des Menschen auf die Natur. Und davon wiederum berichten nicht nur naturkundliche Objekte! Auf der Plattform Natur der Dingekannst du deshalb ein persönliches Objekt einreichen, das von den Veränderungen in deiner persönlichen Umwelt berichtet.
Mehr über Wissenstransfer, Austausch und gemeinsames Lernen










