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Wissenschaftsdatenmanagement

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Die Abteilung Wissenschaftsdatenmanagement beschäftigt sich mit den Herausforderungen des Forschungsdatenmanagements (FDM) und der Informationsversorgung an multidisziplinären Organisationen und den daraus resultierenden Arbeitsfeldern im Bereich Informations- und Bibliothekswissenschaft.

Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Integration der heterogenen Daten, besonders Sammlungsdaten, des Museums in professionalisierte und nachhaltige Systeme sowie die Entwicklung einer zugrundeliegenden interoperablen MfN-Datenarchitektur.

Die Abteilung arbeitet an der Realisierung des Leitthemas „Dynamische Informations- und Wissensintegration“ unter direkter Einbindung von Aspekten der Leitthemen „Sammlungen als globale wissenschaftliche Forschungsinfrastruktur“, „Integrative Biodiversitätsentdeckung“ und „Wissens- und Technologietransfer“.

Dabei verfolgt die Abteilung in Anlehnung an die übergeordnete Rahmenzielsetzung des Forschungsbereichs „Digitale Welt und Informationswissenschaft“ folgende Ziele:

  • Entwicklung einer MfN-weiten, einheitlichen Datenarchitektur, die die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis eines einheitlichen Datenmanagements am MfN darstellt,
  • Erarbeitung einer Datenintegrationsstrategie, die auf der entwickelten Datenarchitektur auf­baut,
  • Standardisierung von Daten und Datenflüssen durch die Einführung von MfN-weiten Konven­tionen und Datenmanagement-Empfehlungen, um eine Vereinfachung des internen und externe Datenaustausches, der Dokumentation und Datenarchivierung zu erreichen,
  • Analyse, Entwicklung und Etablierung von Mechanismen für eine effiziente Vernetzung,  die (ggf. automatisierte) Anreicherung und Annotation der Daten,
  • Entwicklung einer bedarfsorientierten Datenpublikationsstrategie mit Fokus auf Forschungs­daten, Datenstandards und Ontologien unter Berücksichtigung des aktuellen Stands der Technik,
  • Etablierung eines Publikationsmanagements am MfN sowie die strategische (Weiter-)Entwick­lung der dezentralen Bibliotheksbestände auf der Basis von Bestands-, Verfügbarkeits- und Nutzungsanalysen,
  • Analyse und Einarbeitung in rechtliche Grundlagen, Richtlinien und Bedarfe sowie die Erstel­lung von MfN-weiten Datenrichtlinien (Data-Policies) in Abstimmung mit den jeweiligen Verantwortlichen am MfN. Der Fokus liegt hier in der Nutzung geeigneter, offener Standards.