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ECSA - European Citizen Science Association

Schriftzug "We are Citizen Scientists" und abstrakten Kreisformen im Hinetrgrund Back to top

ECSA - European Citizen Science Association


Die European Citizen Science Association (ECSA) ist ein Netzwerk von Citizen Science Initiativen mit dem Ziel, Bürgerwissenschaften in ganz Europa zu fördern und international anzubinden. Dazu vernetzt ECSA Citizen Science Akteure, z.B. Forschungsinstitute, Universitäten, Museen und andere Initiativen, aus über 17 EU-Ländern, Israel und den USA miteinander und bietet ihnen eine Austauschplattform auf europäischer Ebene.

ECSA ist als gemeinnütziger Verein (Verein Europäischer Bürgerwissenschaften e.V.) in Deutschland registriert und wird von einem Sekretariat am Museum für Naturkunde Berlin koordiniert.

Ziele von ECSA

  1. Forschung zu bürgerbeteiligter Forschung, ehrenamtlichem Engagement und Bürgerwissenschaften durchzuführen;
     
  2. Wissen und Kenntnisse zu Bürgerwissenschaften auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene zu entwickeln und anzuwenden sowie über Webseiten, Workshops, Vorträge und Veröffentlichungen zu sammeln und zu verbreiten;
     
  3. Europaweite Bürgerwissenschaftenprogramme zu entwickeln und anzuwenden, insbesondere in gesellschaftlich relevanten europäischen und nationalen Bereichen wie Nachhaltigkeit, Umwelt, sozialer und technischer Innovation;
     
  4. Beispiele von Best Practice und Exzellenz in den Bürgerwissenschaften zu identifizieren, weiterzuentwickeln und bekannt zu machen;
     
  5. einen gemeinsamen europäischen Ansatz für Bürgerwissenschaften entwickeln, in Bezug auf Methoden, Bildungs- und Trainingsmaterial sowie Kriterien zum zeitlichen Aufwand und Ergebnissen.

Für diese Zwecke führt ECSA eine Reihe von Aktivitäten durch, beispielsweise die jährliche Mitgliederversammlung, Workshops, Konferenzen und Studien.

ECSA Projekte am Museum für Naturkunde

Zusammen-Wissenschaft-Machen (DITOs)

Doing-it-together Science (DITOs) ist ein europäisches Forschungsprogramm unter Horizon2020, welches zum Ziel hat, mehr Menschen in Europa an Forschung heranzuführen, und dabei die unterschiedlichsten Formate zu testen. Diese reichen von Wissenschaftsbussen über interaktive Workshops bis hin zu Formaten, die speziell die politische Ebene adressieren.

Das Museum für Naturkunde ist über seine Aktivitäten in im Europäischen Verein der Bürgerwissenschaften (ECSA) vor allem in dem Arbeitspaket eingebunden, welches sich mit Verantwortlicher Forschung und Innovation (RRI – Responsible Research and Innovation) und der Wechselwirkungen dieses Konzeptes mit Citizen Science befasst. Thematische Schwerpunkte stellen BioDesign mit den Verbindungen in die DIYBio Szene als auch Monitoring mit einem Fokus auf das Format der BioBlitze dar.

Kontakt
Claudia Göbel, Gaia Agnello, Dr. Katrin Vohland

Weblinks
DITO´s Offizielle Homepage
DITO´s innerhalb von ECSA

Laufzeit
2016 - 2020 

Kooperationspartner
Eutema Technology Management, Centre Recherches  interdisciplinaires (CRI), Medialalab Prado, Mertitum, Royal Belgian Institute of Natural Sciences, Tekiu, University College London (UCL), Université de Genéve, Waag Society, Zavod Kersnikova

Finanzierung
This project is funded as an innovation action from the European Union’s Horizon 2020 funding program under grant agreement number No. 709433.

LandSense

Die Idee des europäischen Forschungsprojektes unter H2020 LandSense ist, neuartige Beobachtungseinrichtungen für die Landbedeckung und Landnutzung zu entwickeln, welches Daten von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Behörden und anderen öffentlichen Quellen integriert, um sie qualitätsgesichert in-situ für Unternehmen, Umweltverbände, Behörden und die Wissenschaft zur Verfügung zu stellen. Die Hauptfunktion von LandSense ist, einen Marktplatz für die unterschiedlichen Angebote und Bedarfe zu schaffen und Anwendungen im Bereich des Naturschutzes oder der Landschaftsplanung zu entwickeln.

Das Museum für Naturkunde Berlin ist über den Verein der Europäischen Bürgerwissenschaften (ECSA) an dem vom Internationale Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) koordinierten Verbundprojekt beteiligt. Die Hauptaufgabe hier ist es, Strategien zur Einbindung von Stakeholdern und insbesondere von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln und diesen damit auch Einfluss auf die Ausgestaltung der Landnutzung zu geben.

Kontakt
André Mascarenhas, Dr. Katrin Vohland

Weblinks
LandSense Offizielle Homepage
LandSense am International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA)

Laufzeit
2016 - 2020 

Kooperationspartner
BirdLife International, European Crowdfunding Network, FeLis Steinbeis-Transferzentrum, GeoVille, Global 2000 IIASA, Inosens, Institut national de l’information géographique et forestière (IGN), JRC European Commission, Secure Dimensions, Sinergise, Umweltbundesamt (UBA), Universität Heidelberg, University of Nottingham,Vrije Universiteit Amsterdam, Wageningen University

Finanzierung
This project is funded as an innovation action from the European Union’s Horizon 2020 funding program under grant agreement number 689812.