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Kunst/Natur

Präparierte Antilope im Museum für Naturkunde, im Bild gespiegelt. Back to top

Kunst/Natur

Künstlerische Interventionen im Museum für Naturkunde

Naturkundemuseen sind seit ihren Anfängen Orte, in denen Künstlerinnen und Künstler intensiv in den Prozess der Naturerforschung einbezogen waren. An der Seite reisender Wissenschaftler haben sie die Geschichte des Lebens auf der Erde miterzählt, mitgezeichnet und mitgestaltet. Sie waren an der zeichnerischen Dokumentation von Sammlungen ebenso beteiligt wie an der Präsentation von Natur im Ausstellungsraum.

Vor diesem Hintergrund entwickeln das Museum für Naturkunde Berlin und die Kulturstiftung des Bundes ein Modellprojekt, das internationale Künstlerinnen und Künstler zu Interventionen in eines der renommiertesten Naturkundemuseen Europas einlädt. Das Projekt eröffnet künstlerische Perspektiven auf Natur und museale Kultur, rückt wissenschaftliche Objekte des Hauses in ein anderes Licht und kartiert Räume naturkundlichen Wissens neu.

Mit mehreren Interventionen aus den Sparten bildende Kunst, Klangkunst und Literatur ermöglicht das Modellprojekt einen Experimentalraum für die Wechselwirkungen von Kunst, Museumspraxis und Naturforschung und soll damit bundesweit sowie international als Vorbild für zeitgenössische Kunst in Naturkundemuseen dienen.

Am 29.01.2018 eröffnet die vierte Runde der Interventionen.
Laufzeit: 30.01.-29.04.2018

Nach kuratorischen Konzepten von Gaby Hartel, Cord Riechelmann und Bergit Arends, als Kuratorinnen für Bildende Kunst für die 4. Interventionsrunde (2017-2018) kommen Dorothée Brill und Christine Heidemann dazu.
Künstlerische Beratung: Juan A. Gaitán (Bildende Kunst 2014/15)

Laufzeit

4 Jahre (2014-2018)

Kooperationspartner und Finanzierung

In Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes.