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Forschungslabore und Geräte

Wissenschaftlerin arbeitet im Molekular Labor Back to top

Forschungslabore und Geräte

Die Nähe zu den sehr diversen Sammlungsobjekten und die Vielzahl an verschiedensten analytischen Geräten ermöglicht insbesondere das interdisziplinäre Forschen unter einem Dach, was das Museum zu einer einzigartigen Forschungsinstitution macht.  

Die Labore stehen Mitarbeitern des Museums, Studierenden (BSc, MSc), Doktoranden, PostDocs und externen Gastwissenschaftlern zur Durchführung ihrer Forschungsprojekte zur Verfügung. Anfragen richten Sie bitte an die entsprechende Kontaktperson. 

Übersicht Geräte und Labore

Elektronenoptische Geräte

Rasterelektronenmikroskope

Transmissionselektronenmikroskop

  • LEO 906 TEM für morphologische Routineuntersuchungen bei 60 kV; mit digitaler (Proscan, 2k) und analoger Fotografie
    Kontakt: Dr. Carsten LüterAnke Sänger

Mikroanalytisches Labor

Elektronenstrahlmikrosonde

  • JEOL JXA-8500F mit Feldemissionskathode und fünf wellenlängendispersiven Spektrometern und zwei energiedispersiven Spektrometern zur Mikroanalyse von Elementen von Bor bis Uran
    Kontakt: PD Dr. Lutz HechtPeter Czaja

Ramanspektrometer

RFA-Handspektrometer

  • Mobiles Röntgenfluoreszenzspektrometer Bruker Tracer IV zur zertstörungsfreien chemischen Analyse von Haupt- und Spurenelementen mit einer räumlichen Auflösung von etwa 5mm. Kontakt: PD Dr. Lutz Hecht

Labor für stabile Isotope

Laborausstattung

  • Massenspektrometer DELTA V Advantage mit Aufbereiter für Carbonat-Proben GasBench II und integriertem Autosampler A200S
  • Massenspektrometer DELTA V Advantage mit Dauerzuflussschnittstelle Finnigan ConFlo IV an Elementanalysator Thermo Flash EA 1112 angeschlossen
  • Massenspektrometer DELTA Plus mit Aufbereiter für Carbonat-Proben GasBench II und integriertem Autosampler A200S
  • Isotopenanalyse von dD und d18O in Wasserproben ein Cavity Ring Down Spectrometer der Firma PICARRO Model L1102-i mit PAL Autosampler zu Verfügung.

mögliche Probentypen

Organisches Material kann in einer Probe ab 10 Mikrogramm Stickstoff und ab 50 Mikrogramm Kohlenstoff zuverlässig analysiert werden. Probenmaterial sollte entsprechend vorher auf C und N – Konzentration getestet werden. Proben sollten in pulverisierter Form und ausreichender Menge vorliegen. Das Gleiche gilt für Sedimente oder Gesteinsproben. Soll der organische Anteil vom Kohlenstoff zum Beispiel in Sedimentproben bestimmt werden, so sind Proben vorher mit 2 N HCl zu entkalken. Bei der Reaktion mit der Salzsäure entstandene Chlorid-Verbindungen sind durch Spülen mit destilliertem Wasser zu entfernen. Bei Probenmaterial, das mit Tracer- N oder C versetzt ist muss das gekennzeichnet sein und ein Traceranteil von 10 Atom% sollte nicht überschritten werden, da dann die Qualität der Analysen nicht mehr garantiert werden kann.

Karbonatproben sollten auch in pulverisierter Form vorliegen. Für eine zuverlässige Analyse werden 50-400 Mikrogramm CaCO3 benötigt. Eine Verdünnung der Probe durch andere Komponenten sollte bekannt sein, damit überflüssige Wiederholungen der Analysen so vermieden werden können.

Flüssige Proben können auf das Sauerstoffisotopenverhältnis und Wasserstoffisotopenverhältnis im H2O und das Kohlenstoffisotopenverhältnis im gelösten anorganischen Kohlenstoff (DIC) hin untersucht werden. Für die Probenahme und Fixierung solcher Proben sollte das Isotopenlabor vorher kontaktiert werden.

Kontakt

 PD Dr. Ulrich StruckMarianne Falk

Molekulargenetisches Labor

Die Prä- und Post- PCR-Bereiche sind, ebenso wie die empfindlichen NGS/RNA und Cloning-Bereiche getrennt voneinander in verschiedenen Laborräumen untergebracht. In unserem neuen Labor für alte DNA können ab jetzt Museumsmaterial und andere spezifische Proben bearbeitet werden. Allgemein verwendete Laborartikel können aus unserem Laborbedarfslager bezogen werden. Drei technische Assistenten sorgen für methodische Unterstützung. Darüber hinaus lehren sie auch, überwachen die Geräte und helfen bei der Entwicklung von Projektstrategien.  

Angewandte Methoden

  • DNA-Isolierung (manuell und automatisch)
  • RNA-Extraktion
  • Anlage einer Next Generation Sequencing Library
  • Hybrid capture
  • Mikrosatelliten
  • Fragmentanalyse
  • PCR
  • Gelelektrophorese
  • Klonierung
  • In situ-Hybridisierung
  • Immunmarkierung
  • Bioinformatik-Support

Ausrüstung

  • Qiagen Biosprint 96 (automatische DNA Isolierung)
  • Minilys Homogenizer (Bead homogenizer)
  • Qiagen Tissue Ruptor (handheld rotor-stator homogenizer)
  • Agilent Bioanalyzer (Gerät zur Fragmentanalyse; DNA und RNA)
  • NanoDrop (UV- Vis Spektrofotometer)
  • Qubit 2.0 (Fluorometer)
  • GelDoc  (Gelbild-und Dokumentationssystem)
  • LiCore (DNA Analysegerätr)
  • Mehrere Thermocycler
  • Mehrere Mikroskope mit Bilddokumentation
  • Autoclave
  • Reinwassersystem (Typ I/ II)

Das Museum für Naturkunde ist Mitglied des Konsortiums “Berlin Center for Genomics in Biodiversity Research” (BeGenDiv). Als Einrichtung stehen dem BeGenDiv Laborgeräte wie Illumina MiSeq und Illumina NextSeq Sequencer zur Verfügung. Genauere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:
Dr. Jörg Plötner (Laborleitung)
Christian Migutsch, Robert Schreiber, Isabelle Waurick (Technische Assistenz), 
Jose Grau (Bioinformatik)

Geochemielabore

Röntgenfluoreszenzspektrometer

Gesteinsaufbereitung

Bioakustiklabor

Röntgenographische Abbildungsverfahren

Röntgen Scanner

Micro CT

Lichtoptische Mikroskopie

Polarisationsmikroskopie

  • Verschiedene Polarisationsmikroskope auch mit Auflicht (LEITZ DM RXP und ZEISS Axioskop) mit Foto- und Videoeinrichtung (Film und Digital)
  • U-Tisch
  • 2 OLYMPUS Stereomikroskope mit Foto- und Videoeinrichtung
  • Bildverarbeitungssystem
    Kontakt: Dr. Ansgar Greshake, Kirsten Born

Kathodolumineszenzmikroskop

Fluoreszenzmikroskopie

Makroskope

Konfokales Laserscanmikroskop

Präparationslabore

Histologie

Dünnschliffpräparation

Mikropaläontologie

Elektronenmikroskopie