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Live Digitalisierung in den Ausstellungen

Mit mehr als 30 Millionen naturkundlichen Objekten, beherbergt das Museum für Naturkunde eine einzigartige Sammlung, die für die Beantwortung aktueller und künftiger Forschungsfragen von größter Bedeutung ist. Diese einmalige Ressource wird das Museum in den kommenden Jahren erschließen, mit dem Ziel sie für Nutzer weltweit zugänglich zu machen. Daran wollen wir unsere Besucher und Besucherinnen live teilhaben lassen.

In einem ersten Pilotprojekt erfolgt derzeit die Aufarbeitung und digitale Erschließung der kompletten Hautflügler-Sammlung innerhalb der Ausstellung. Sie ist mit etwa 2,3 Millionen Objekten eine der größten Sammlungen des Museums und umfasst Bienen, Wespen und Ameisen. Die Sammlung beinhaltet wertvolle Typusexemplare, bereits ausgestorbenen Arten, und Tiere, die vor über hundert Jahren oder über alle Kontinente hinweg gesammelt wurden. Gerade im Hinblick auf die Erforschung des aktuell zu beobachtenden Bienen- und Insektensterbens kommt ihr damit eine besondere Bedeutung zu.

In den kommenden Jahren wird die Sammlung nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards neu aufgestellt und mit einem digitalen Datensatz ausgestattet. Hierbei wird die vorhandene, analoge Dokumentation in Datenbanken überführt und durch Bilddigitalisate in 2D und 3D ergänzt. Zudem werden die Tiere in Aufbewahrungssysteme überführt, die den höchsten konservatorischen Standards entsprechen.

Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit von Dienstag bis Sonntag zwischen 10.30 und 16.30 Uhr live bei der Digitalisierung dabei zu sein, dem Team über die Schulter zu sehen und mit den Experten vor Ort in Gespräch zu kommen. Zu finden ist die Digitalisierungsstraße innerhalb der Ausstellung neben dem Dinosauriersaal.