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Live Scanning in den Ausstellungen

Von Dinosaurierknochen über Vogelskelette bis hin zu Schlangen in Alkohol – die Sammlungen des Museums für Naturkunde beherbergen mit 30 Millionen Objekten nicht nur eine große Vielzahl sondern auch eine große Vielfalt an naturkundlichen Objekten, die für die wissenschaftliche Forschung von Bedeutung sind. Durch innovative Technologien, wie der Computertomografie, kann dieses einzigartige Kulturgut mit seinen seltenen Stücken und Funden, hochauflösend digitalisiert und für Forschungsprojekte weltweit zur Verfügung gestellt werden.

Gemeinsam mit dem Kooperationspartner YXLON testet das Museum für Naturkunde live in den Ausstellungen einen neuen Computertomografen (CT) mit Doppelröhrensystem der größere Objekte als bisher, hochauflösend scannen kann. Neben Insekten und kleineren Reptilien werden von nun an z.B. Dinosaurier Wirbel oder größere Tierschädel erfasst. Die dabei entstehenden Aufnahmen ermöglichen detaillierte, dreidimensionale Einblicke in kleinste Strukturen und sogar in das Innere der Objekte - ohne diese zu beschädigen. So können auch Inhalte historischer, noch immer ungeöffneter Objektverpackungen von Expeditionsreisen, die sich noch heute in den Sammlungen finden, gesichtet werden.

Modernste Software und Hochleistungscomputer ermöglichen die Auswertung komplexer Strukturen und die Beantwortung vielfältiger Forschungsfragen. Aktuelle Themen wie ökologische Veränderungen und großräumige Prozesse, wie Artenverlust und Klimawandel können somit präziser erforscht werden.

Von Dienstag bis Freitag, jeweils zwischen 13 und 16 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit live dabei zu sein, wenn Objekte gescannt werden, und können Fragen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen. Das CT Labor findet sich hinter der T.rex Ausstellung.