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Geschichten über das Leben auf der Erde – und über die Menschen, die es erforschen

Im Fokus

Empfohlen von der Redaktion

Teaser Karussell

    Entdeckungen

    Wie neue Erkenntnisse, Technologien und Methoden unser Wissen über die Natur erweitern

    Story

    Begegnung mit der anderen Art

    Wir wissen nicht, mit wem wir diesen Planeten teilen. Um die 90 Prozent aller Arten auf der Erde sind unbekannt. Das Museum für Naturkunde Berlin setzt alles daran, die Namenlosen zu entdecken, bevor sie aussterben – in Berlin genauso wie im Regenwald von Vietnam.

    Wissenschaftlerin Jenny Feige lächelnd nach rechts blickend.

    Porträt

    Die Staubsammlerin

    Kosmischer Staub, der auf die Erde sinkt, kann viel über die Geschichte unseres Sonnensystems erzählen. Die Astrophysikerin Jenny Feige sammelt außerirdische Partikel in der chilenischen Atacama-Wüste, um Millionen Jahre in die Vergangenheit zu schauen.

    Dr. Christopher Hamann und Dr. Robert Luther halten mit blauen Schutzhandschuhen kleine, silbrig glänzende Meteorite in die Kamera.

    Story

    Besuch eines fernen Verwandten

    Der Meteoritenfall von Ribbeck im Januar 2024 war eine Sensation. Expert:innen des Museums für Naturkunde Berlin untersuchen das außerirdische Aubrit-Gestein und koordinieren ein internationales Konsortium zur Erforschung des Ribbeck-Meteoriten.

    Hand hält einen kleinen, dunklen Regurgtalithen über ein größeres rotbraunes Gesteinsstück auf einem Holztisch.

    Story

    Was die Verdauung übriglässt

    Was sagt uns dieses Knöchelchen? Arnaud Rebillard erforscht (un)verdaute Reste von Wirbeltieren, gefunden am Bromacker.

    Dr. Ludwig Luthardt steht in der Paläobotanischen Sammlung vor einer Wand aus grünen Archivschubladen und sichtet Karteikarten in einem weißen Karton.

    Story

    Was die Explosion übrig ließ

    Wo heute die Stadt Chemnitz ist, war früher ein Vulkan. Als er ausbrach, begrub er einen Wald unter sich. Ludwig Luthardt, Paläontologe am Museum, erforscht die versteinerten Hölzer – und kann so das Klima rekonstruieren.

    Franziska Schuster und die Bibliothekarin Vivien Bauer betrachten mit Handschuhen eine großformatige historische Karte, die auf einem Tisch in einer Bibliothek ausgebreitet ist.

    Porträt

    Die Schatzheberin

    Alte Expeditionstagebücher, handgeschriebene Etiketten, kunstvolle Kupferstiche, biologische Proben – die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin steckt voller Raritäten und verstecktem Wissen. Franziska Schuster hilft, die Schätze zu heben.

    Hinter den Kulissen

    Menschen, Ideen und Geschichten auf dem Weg zum Naturkundemuseum des 21. Jahrhunderts

    Andreas Rassuly steht in der Forschungssammlung "Fossile Invertebraten" des Museums für Naturkunde Berlin und hält einen großen, spiralförmigen Ammoniten in den Armen. Hinter ihm befinden sich historische Vitrinen mit weiteren Fossilien.

    Interview

    Urahnen aus dem Stein

    Viele der bedeutendsten Fossilien des Museums lagen bislang verborgen in Schubladen und Magazinen. Mit der Öffnung der Teilsammlung "Fossile Wirbelloser" werden diese Schätze erstmals für ein breites Publikum zugänglich. Sie zeigen, wie Fossilien neue Erkenntnisse über Evolution, Massenaussterben und Klimawandel ermöglichen.

    Generaldirektor Johannes Vogel und Geschäftsführer Stephan Junker stehen in einem Sammlungsmagazin des Museums für Naturkunde Berlin zwischen Regalen mit präparierten Tieren und Archivboxen. Die beiden blicken in die Kamera und lächeln.

    Interview

    Evolutions-Update

    Was passiert eigentlich hinter den Kulissen der Museums-Evolution? In unserem aktuellen Update berichten Generaldirektor Johannes Vogel und Geschäftsführer Stephan Junker über Fortschritte, Herausforderungen und die nächsten Meilensteine.

    Registrar Meta Friese in der Sammlung des Museums für Naturkunde; vor einem Hirschpräparat stehend, daneben eine Kollegin.

    Porträt

    Die Anwältin der Objekte

    Meta Friese ist Kunsthistorikerin. Sie ist dafür zuständig, dass Sammlungsobjekte gut behandelt werden und ihnen bei Umzügen oder Leihtransporten nichts zustößt.

    Offener Herbarbeleg mit getrockneten Pflanzenstängeln neben Werkzeugen und einem aufgeschlagenen Beleg auf dem Arbeitstisch.

    Story

    Millimeterarbeit an gepressten Pflanzen

    Seit mehr als 150 Jahren lagern rund 45.000 gepresste Pflanzenteile in einem Herbar, das einst der Botaniker Johann Schrader zusammenstellte. Jetzt erhalten die empfindlichen Belege ein neues Leben: In den kommenden Jahren werden sie restauriert und digitalisiert.

    Update

    Zwischen Tradition, Bau und Zukunft

    Die Museums-Evolution nimmt Gestalt an: 2025 wurden wichtige Meilensteine für die Zukunft des Museums erreicht – von abgeschlossenen Planungen für die neuen Standorte bis zu sichtbaren Baufortschritten im historischen Hauptgebäude.

    Blick in den Ausstellungsbereich „digitize!“ des Museums für Naturkunde Berlin. Zwei Personen arbeiten an Digitalisierungsstationen mit Monitoren, Kameratechnik und Scannern. Im Hintergrund zeigt eine großflächige Projektion zahlreiche digitalisierte Sammlungsobjekte.

    Zukunft der Sammlung

    Die Sammlung in die Zukunft führen

    Die Sammlung des Museums bewahrt nicht nur Wissen über die Vergangenheit der Erde – sie liefert auch Antworten auf Fragen, die wir heute noch gar nicht kennen. Durch Digitalisierung, internationale Vernetzung und offene Zugänge werden ihre Bestände zunehmend weltweit nutzbar und für die Forschung von morgen erschlossen.

    Jutta Helbig steht in der Vogelsammlung des Museums für Naturkunde zwischen Vitrinen mit präparierten Vögeln und betrachtet die ausgestellten Exemplare.

    Porträt

    Die Bewahrerin

    Die Räume des Museums für Naturkunde Berlin stecken voller Geschichte. Bald soll das denkmalgeschützte Gebäude saniert werden. Die Kunsthistorikerin Jutta Helbig erfasst die Schätze der Vergangenheit, um sie für die Zukunft zu bewahren.

    Zukunft der Sammlung

    Digitale Wertschöpfung aus Sammlung und Forschung

    Von automatisierten Digitalisierungsstationen bis zur intelligenten Auswertung von Sammlungsdaten: ELIO zeigt, wie aus den Herausforderungen naturkundlicher Sammlungen digitale Innovationen entstehen, die weit über das Museum hinaus Anwendung finden.

    Mehrere historische Akten und Bücher liegen auf einem Tisch; auf einem Dokument mit der Aufschrift „Acta“ liegt eine Lupe, daneben ein Paar weiße Handschuhe.

    Story

    Die Geheimnisse alter Schriften

    Wer kann Sütterlin lesen und Handschriften entziffern? Engagierte Bürger und Bürgerinnen helfen, die Geschichten aus dem Archiv des Museums für alle zugänglich zu machen.

    Mensch und Natur

    Neue Perspektiven auf unsere Beziehung zur Natur und auf naturkundliche Sammlungen

    Linda Gallé und Uwe Moldrzyk aus dem Ausstellungsteam in der Sonderausstellung „ZUGvögel – Eine Sammlung in Bewegung“ vor Vogelpräparaten.

    Interview

    Federschau

    Normalerweise bleiben Forschungssammlungen verborgen. Die Sonderausstellung „ZUGvögel – Eine Sammlung in Bewegung“ öffnet den Blick auf die Vogelsammlung des Museums und zeigt, wie Sammlungen Wissen über die Natur von gestern, heute und morgen ermöglichen.

    Blick durch Glaswände in eine Sammlung dicht arrangierter Geweihe und Hörner auf hohen Sammlungsregalen

    Story

    Spitzentreffen

    Was verrät ein Elefantenschädel über die deutsche Kolonialgeschichte? Gemeinsam mit internationalen Co-Kurator:innen untersucht das Museum die Herkunft seiner Sammlung und macht bislang verborgene Geschichten sichtbar.

    Dr. Elisabeth Heyne sitzt in der ehemaligen paläontologischen Bibliothek vor einem Tisch mit Glasgefäßen, die verschiedene Objekte enthalten; im Hintergrund Regale und Karteischränke.

    Porträt

    Die Geschichtensammlerin

    Der Mensch verändert die Natur mit aller Kraft. So sehr, dass die Wissenschaft eine neue geologische Epoche erkennt: Das Anthropozän – das Zeitalter des Menschen.

    Story

    Smartphone und Energiewende

    Wer glaubt, nichts mit Mineralen zu tun zu haben, der irrt gewaltig. Das Frühstück war auf dem Porzellanteller – hergestellt aus Quarz, Kaolinit und Feldspat. Die Fingernägel sind lackiert und schimmern dank der im Lack enthaltenen Glimmerminerale Muskovit und Lepidolith.

    Astrid Faber sitzt im Museum für Naturkunde Berlin vor einer Vitrine mit Präparaten; hinter ihr ist ein ausgestelltes Pferd zu sehen.

    Porträt

    Die Vermittlerin

    Die Natur geht uns alle an, davon ist Astrid Faber überzeugt. Die Biologin setzt sich dafür ein, dass so viele Menschen wie möglich vom Wissen und von der Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin profitieren.

    Linda Freyberg steht im Grünen zwischen hohen Pflanzen und hält einen Leitfaden zu Rechtsfragen in Citizen-Science-Projekten in den Händen.

    Story

    Alles, was Recht ist

    Citizen-Science-Projekte machen Spaß. Aber für Bürgerforschende stellen sich auch juristische Fragen: Bin ich versichert, wenn ich mich auf der Suche nach Wildbienen verletze? Wie steht es mit dem Datenschutz, wenn ich Dörfer kartiere? Ein Leitfaden klärt auf.

    Natur vor der Haustür

    Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Ihrer Umgebung – und wie Sie sie selbst erkunden

    Poträt von Katharina und Parm von Oheimb auf dem Friedhof Wilmersdorf.

    Porträt

    Team Schnecke

    Katharina und Parm von Oheimb vereint die Begeisterung für schleimige Weichtiere. Auf Berliner Friedhöfen suchen sie nach Schnecken, um neue Erkenntnisse über deren Vielfalt und Lebensweise zu gewinnen.

    Historische Illustration mit Schnecken und Nacktschnecken zwischen Blättern und einer Erdbeere.

    Wissensweiten

    Wundersame Weichtiere

    Welches Tier hat tausende Zähne, kein Skelett und nur einen Fuß? Welches Tier kann sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane in sich tragen und schafft es, sich unverletzt über scharfe Messerkanten zu bewegen? Richtig, eine Schnecke! Oft werden Schnecken als schleimig…

    Verlassene Bahngleise im Flaschenhalspark, die von dichtem Grün und Birken überwachsen werden.

    Wissensweiten

    Stadtbrache als Lebensraum

    Neben Gärten und anderen Grünflächen in der Stadt, bieten brachliegende Flächen einer Großzahl an Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Brachen sind Flächen, die nicht bebaut oder anderweitig genutzt werden und die von der Natur zurückerobert werden.

    Zwei Stadttauben mit schillerndem Halsgefieder putzen sich gegenseitig.

    Wissensweiten

    Stadttauben - unterschätzte Mitbewohner

    Geht es um Tiere in der Stadt, finden Tauben nur selten wertschätzende Erwähnung, obwohl oder vielleicht gerade weil sie so präsent sind. Der schlechte Ruf der Tauben rückt das eigentliche Wesen dieser intelligenten, sozialen und sehr anpassungsfähigen Vögel in den Hintergrund.

    Blick auf den Pollinator-Pathmaker-Garten vor dem Museum für Naturkunde Berlin. Im Vordergrund wachsen verschiedene blühende Wildpflanzen und Gräser in unterschiedlichen Höhen und Farben. Im Hintergrund ist die historische Museumsfassade mit dem Eingangsportal zu sehen.

    Stadtnatur

    Biodiversitätsforschung, Umweltbildung, Aktivieren für Natur

    Was wissen wir über die Artenvielfalt in Berlin – und wo bestehen noch Wissenslücken? Dr. Nike Sommerwerk blickt auf drei Jahre „Vielfalt Verstehen“ zurück und zeigt, wie Forschung und Gesellschaft gemeinsam zur Zukunft der Stadtnatur beitragen können.

    Dichter Herbstwald mit gelben und orangen Laubbäumen zwischen dunklen Nadelbäumen.

    Wissensweiten

    Wissenswertes rund um Nadelbäume

    Die Blätter von Bäumen verfärben sich im Herbst bunt und fallen irgendwann herunter - das lernen wir von Klein auf. Dass auch die Nadeln der Nadelbäume Blätter sind und warum die bei den allermeisten Arten nicht jeden Herbst abfallen, beschäftigt uns meist weniger.