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Geschichten über Biodiversität und die Menschen, die sie erforschen

Aktuell

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Stadtbrache als Lebensraum

Neben Gärten und anderen Grünflächen in der Stadt, bieten brachliegende Flächen einer Großzahl an Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Brachen sind Flächen, die nicht bebaut oder anderweitig genutzt werden und die von der Natur zurückerobert werden.

Dr. Elisabeth Heyne sitzt in der ehemaligen paläontologischen Bibliothek vor einem Tisch mit Glasgefäßen, die verschiedene Objekte enthalten; im Hintergrund Regale und Karteischränke.

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Die Geschichtensammlerin

Der Mensch verändert die Natur mit aller Kraft. So sehr, dass die Wissenschaft eine neue geologische Epoche erkennt: Das Anthropozän – das Zeitalter des Menschen.

Wissensweiten

Wie überwintern Bienen?

Wir nehmen Bienen meist im Frühjahr und Sommer wahr, wenn sie besonders aktiv sind. Doch oftmals wissen wir nicht genau, wie Bienen den Winter verbringen.

Wissenschaftlerin Jenny Feige lächelnd nach rechts blickend.

Portrait

Die Staubsammlerin

Kosmischer Staub, der auf die Erde sinkt, kann viel über die Geschichte unseres Sonnensystems erzählen. Die Astrophysikerin Jenny Feige sammelt außerirdische Partikel in der chilenischen Atacama-Wüste, um Millionen Jahre in die Vergangenheit zu schauen.

Wissensweiten

So erkennst du die häufigsten Baumarten auch im Winter

Im Winter gibt es in der Stadtnatur nicht viel zu entdecken – oder doch? Wer bei einem Winterspaziergang aufmerksam durch die Straßen der Stadt geht, kann auch in der kalten Jahreszeit erkennen, welche Bäume dort entlang des Weges stehen.

Zukunft der Sammlung

Millimeterarbeit an gepressten Pflanzen

Seit mehr als 150 Jahren lagern rund 45.000 gepresste Pflanzenteile in einem Herbar, das einst der Botaniker Johann Schrader zusammenstellte. Jetzt erhalten die empfindlichen Belege ein neues Leben: In den kommenden Jahren werden sie restauriert und digitalisiert.

Registrar Meta Friese in der Sammlung des Museums für Naturkunde; vor einem Hirschpräparat stehend, daneben eine Kollegin.

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Die Anwältin der Objekte

Meta Friese ist Kunsthistorikerin. Sie ist dafür zuständig, dass Sammlungsobjekte gut behandelt werden und ihnen bei Umzügen oder Leihtransporten nichts zustößt.

Wissensweiten

Stadttauben - unterschätzte Mitbewohner

Geht es um Tiere in der Stadt, finden Tauben nur selten wertschätzende Erwähnung, obwohl oder vielleicht gerade weil sie so präsent sind. Der schlechte Ruf der Tauben rückt das eigentliche Wesen dieser intelligenten, sozialen und sehr anpassungsfähigen Vögel in den Hintergrund.

Poträt von Katharina und Parm von Oheimb auf dem Friedhof Wilmersdorf.

Portrait

Team Schnecke

Katharina und Parm von Oheimb vereint die Begeisterung für schleimige Weichtiere. Auf Berliner Friedhöfen suchen sie nach Schnecken, um neue Erkenntnisse über deren Vielfalt und Lebensweise zu gewinnen.

Mehrere Fischer ziehen gemeinsam ein Netz an einem Strand an der Atlantikküste Ghanas ein; im Vordergrund liegt viel Plastikmüll im Sand.

Citizen Science

Gemeinsam gegen Plastikmüll in Ghana

Überwachen, aufklären, motivieren: Wie das Museum für Naturkunde Berlin dem afrikanischen Land hilft, die Müllkrise zu bewältigen.

Zukunft der Sammlung

Den Schatz der Daten erheben

Mareike Petersen ist promovierte Biologin und Datenwissenschaftlerin am Museum für Naturkunde Berlin – und seit November 2023 auch Strategische Projektleiterin des neuen Projektes WiNoDa .

Zukunft der Sammlung

Smartphone und Energiewende

Wer glaubt, nichts mit Mineralen zu tun zu haben, der irrt gewaltig. Das Frühstück war auf dem Porzellanteller – hergestellt aus Quarz, Kaolinit und Feldspat. Die Fingernägel sind lackiert und schimmern dank der im Lack enthaltenen Glimmerminerale Muskovit und Lepidolith.

Astrid Faber sitzt im Museum für Naturkunde Berlin vor einer Vitrine mit Präparaten; hinter ihr ist ein ausgestelltes Pferd zu sehen.

Portrait

Die Vermittlerin

Die Natur geht uns alle an, davon ist Astrid Faber überzeugt. Die Biologin setzt sich dafür ein, dass so viele Menschen wie möglich vom Wissen und von der Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin profitieren.

Steffen Bock hält einen kleinen 3D-gedruckten Plastikschädel eines Ursauriers in der Hand.

Portrait

Der Urzeitvermittler

Steffen Bock holt die Urzeit in die Gegenwart. Mit Ursaurier-Schädeln aus dem 3D-Drucker, Schreibkursen und Virtual-Reality-Grabungen begeistern er und sein Team ein breites Publikum für die fossilen Sensationen der Bromacker-Fundstätte in Thüringen.

Wissensweiten

Wissenswertes rund um Nadelbäume

Die Blätter von Bäumen verfärben sich im Herbst bunt und fallen irgendwann herunter - das lernen wir von Klein auf. Dass auch die Nadeln der Nadelbäume Blätter sind und warum die bei den allermeisten Arten nicht jeden Herbst abfallen, beschäftigt uns meist weniger.

Mehrere historische Akten und Bücher liegen auf einem Tisch; auf einem Dokument mit der Aufschrift „Acta“ liegt eine Lupe, daneben ein Paar weiße Handschuhe.

Citizen Science

Die Geheimnisse alter Schriften

Wer kann Sütterlin lesen und Handschriften entziffern? Engagierte Bürger und Bürgerinnen helfen, die Geschichten aus dem Archiv des Museums für alle zugänglich zu machen.

Linda Freyberg steht im Grünen zwischen hohen Pflanzen und hält einen Leitfaden zu Rechtsfragen in Citizen-Science-Projekten in den Händen.

Citizen Science

Alles, was Recht ist

Citizen-Science-Projekte machen Spaß. Aber für Bürgerforschende stellen sich auch juristische Fragen: Bin ich versichert, wenn ich mich auf der Suche nach Wildbienen verletze? Wie steht es mit dem Datenschutz, wenn ich Dörfer kartiere? Ein Leitfaden klärt auf.

Zukunft der Sammlung

Was die Verdauung übriglässt

Was sagt uns dieses Knöchelchen? Arnaud Rebillard erforscht (un)verdaute Reste von Wirbeltieren, gefunden am Bromacker.

Zukunft der Sammlung

Was die Explosion übrig ließ

Wo heute die Stadt Chemnitz ist, war früher ein Vulkan. Als er ausbrach, begrub er einen Wald unter sich. Ludwig Luthardt, Paläontologe am Museum, erforscht die versteinerten Hölzer – und kann so das Klima rekonstruieren.

Eine Hand hält ein Smartphone mit der Naturblick-App; auf dem Bildschirm ist das Artportrait eines Buchfinks zu sehen, im Hintergrund ein unscharfer Computerbildschirm mit Code.

Citizen Science

Stadtnatur kennenlernen mit der Naturblick-App

Die Naturblick-App unterstützt die urbane Naturerfahrung. Mit rund 120.000 Nutzer:innen gehört die App zu den "Verkaufsschlagern" des Museums für Naturkunde Berlin.

Franziska Schuster und die Bibliothekarin Vivien Bauer betrachten mit Handschuhen eine großformatige historische Karte, die auf einem Tisch in einer Bibliothek ausgebreitet ist.

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Die Schatzheberin

Alte Expeditionstagebücher, handgeschriebene Etiketten, kunstvolle Kupferstiche, biologische Proben – die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin steckt voller Raritäten und verstecktem Wissen. Franziska Schuster hilft, die Schätze zu heben.

Wissensweiten

Wundersame Weichtiere

Welches Tier hat tausende Zähne, kein Skelett und nur einen Fuß? Welches Tier kann sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane in sich tragen und schafft es, sich unverletzt über scharfe Messerkanten zu bewegen? Richtig, eine Schnecke! Oft werden Schnecken als schleimig…

Jutta Helbig steht in der Vogelsammlung des Museums für Naturkunde zwischen Vitrinen mit präparierten Vögeln und betrachtet die ausgestellten Exemplare.

Portrait

Die Bewahrerin

Die Räume des Museums für Naturkunde Berlin stecken voller Geschichte. Bald soll das denkmalgeschützte Gebäude saniert werden. Die Kunsthistorikerin Jutta Helbig erfasst die Schätze der Vergangenheit, um sie für die Zukunft zu bewahren.

Saskia Brunst und eine studentische Hilfskraft arbeiten gemeinsam an einer Transkriptionsstation und betrachten ein historisches Dokument unter einer Lampe.

Citizen Science

Alte Schriften lesbar machen

Die Übertragung alter Beschriftungen von Sammlungsstücken in eine moderne lesbare Form trägt zur Erschließung historischer Sammlungen bei.