Neben Gärten und anderen Grünflächen in der Stadt, bieten brachliegende Flächen einer Großzahl an Tieren und Pflanzen ein Zuhause. Brachen sind Flächen, die nicht bebaut oder anderweitig genutzt werden und die von der Natur zurückerobert werden.
Der Mensch verändert die Natur mit aller Kraft. So sehr, dass die Wissenschaft eine neue geologische Epoche erkennt: Das Anthropozän – das Zeitalter des Menschen.
Wir nehmen Bienen meist im Frühjahr und Sommer wahr, wenn sie besonders aktiv sind. Doch oftmals wissen wir nicht genau, wie Bienen den Winter verbringen.
Kosmischer Staub, der auf die Erde sinkt, kann viel über die Geschichte unseres Sonnensystems erzählen. Die Astrophysikerin Jenny Feige sammelt außerirdische Partikel in der chilenischen Atacama-Wüste, um Millionen Jahre in die Vergangenheit zu schauen.
Im Winter gibt es in der Stadtnatur nicht viel zu entdecken – oder doch? Wer bei einem Winterspaziergang aufmerksam durch die Straßen der Stadt geht, kann auch in der kalten Jahreszeit erkennen, welche Bäume dort entlang des Weges stehen.
Seit mehr als 150 Jahren lagern rund 45.000 gepresste Pflanzenteile in einem Herbar, das einst der Botaniker Johann Schrader zusammenstellte. Jetzt erhalten die empfindlichen Belege ein neues Leben: In den kommenden Jahren werden sie restauriert und digitalisiert.
Meta Friese ist Kunsthistorikerin. Sie ist dafür zuständig, dass Sammlungsobjekte gut behandelt werden und ihnen bei Umzügen oder Leihtransporten nichts zustößt.
Geht es um Tiere in der Stadt, finden Tauben nur selten wertschätzende Erwähnung, obwohl oder vielleicht gerade weil sie so präsent sind. Der schlechte Ruf der Tauben rückt das eigentliche Wesen dieser intelligenten, sozialen und sehr anpassungsfähigen Vögel in den Hintergrund.
Katharina und Parm von Oheimb vereint die Begeisterung für schleimige Weichtiere. Auf Berliner Friedhöfen suchen sie nach Schnecken, um neue Erkenntnisse über deren Vielfalt und Lebensweise zu gewinnen.
Mareike Petersen ist promovierte Biologin und Datenwissenschaftlerin am Museum für Naturkunde Berlin – und seit November 2023 auch Strategische Projektleiterin des neuen Projektes WiNoDa .
Wer glaubt, nichts mit Mineralen zu tun zu haben, der irrt gewaltig. Das Frühstück war auf dem Porzellanteller – hergestellt aus Quarz, Kaolinit und Feldspat. Die Fingernägel sind lackiert und schimmern dank der im Lack enthaltenen Glimmerminerale Muskovit und Lepidolith.
Die Natur geht uns alle an, davon ist Astrid Faber überzeugt. Die Biologin setzt sich dafür ein, dass so viele Menschen wie möglich vom Wissen und von der Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin profitieren.
Steffen Bock holt die Urzeit in die Gegenwart. Mit Ursaurier-Schädeln aus dem 3D-Drucker, Schreibkursen und Virtual-Reality-Grabungen begeistern er und sein Team ein breites Publikum für die fossilen Sensationen der Bromacker-Fundstätte in Thüringen.
Die Blätter von Bäumen verfärben sich im Herbst bunt und fallen irgendwann herunter - das lernen wir von Klein auf. Dass auch die Nadeln der Nadelbäume Blätter sind und warum die bei den allermeisten Arten nicht jeden Herbst abfallen, beschäftigt uns meist weniger.
Wer kann Sütterlin lesen und Handschriften entziffern? Engagierte Bürger und Bürgerinnen helfen, die Geschichten aus dem Archiv des Museums für alle zugänglich zu machen.
Citizen-Science-Projekte machen Spaß. Aber für Bürgerforschende stellen sich auch juristische Fragen: Bin ich versichert, wenn ich mich auf der Suche nach Wildbienen verletze? Wie steht es mit dem Datenschutz, wenn ich Dörfer kartiere? Ein Leitfaden klärt auf.
Wo heute die Stadt Chemnitz ist, war früher ein Vulkan. Als er ausbrach, begrub er einen Wald unter sich. Ludwig Luthardt, Paläontologe am Museum, erforscht die versteinerten Hölzer – und kann so das Klima rekonstruieren.
Die Naturblick-App unterstützt die urbane Naturerfahrung. Mit rund 120.000 Nutzer:innen gehört die App zu den "Verkaufsschlagern" des Museums für Naturkunde Berlin.
Alte Expeditionstagebücher, handgeschriebene Etiketten, kunstvolle Kupferstiche, biologische Proben – die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin steckt voller Raritäten und verstecktem Wissen. Franziska Schuster hilft, die Schätze zu heben.
Welches Tier hat tausende Zähne, kein Skelett und nur einen Fuß? Welches Tier kann sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane in sich tragen und schafft es, sich unverletzt über scharfe Messerkanten zu bewegen? Richtig, eine Schnecke! Oft werden Schnecken als schleimig…
Die Räume des Museums für Naturkunde Berlin stecken voller Geschichte. Bald soll das denkmalgeschützte Gebäude saniert werden. Die Kunsthistorikerin Jutta Helbig erfasst die Schätze der Vergangenheit, um sie für die Zukunft zu bewahren.