Eine Wissenschaftlerin arbeitet im DNA-Labor mit einer Pinzette an Probenmaterial..

Labore

Unsere Labore verbinden Sammlungen, moderne Analytik und interdisziplinäre Forschung – und stehen Forschenden für ihre Projekte offen.

Raum für integrierte Forschung

Das Museum für Naturkunde Berlin bietet mit seinen Laboren und seiner Forschungssammlung hervorragende Voraussetzungen für exzellente Forschung. Die unmittelbare Nähe der Labore zur Sammlung, ihre moderne analysetechnische Ausstattung und die enge Verzahnung verschiedener Disziplinen schaffen optimale Bedingungen für integrierte Forschung.

Die Labore stehen Forschenden des Museums ebenso offen wie Studierenden, Promovierenden, Postdocs sowie nationalen und internationalen Gastwissenschaftler*innen. Ergänzt wird die Forschungsinfrastruktur durch digitale Angebote, die die Sammlung und wissenschaftliche Daten für Forschende weltweit zugänglich machen.

 

Eine Person arbeitet im Labor an einem Mikroskop; auf dem Tisch stehen mehrere Glasgefäße mit in Flüssigkeit konservierten Reptilienpräparaten.

Sammlungspflege-Labore

Die Sammlungspflege-Labore sichern den langfristigen Erhalt historischer Nasssammlungen und begleiten Objekte von der Konservierung bis zum internationalen Leihverkehr.

Paläontologischer Präparator untersucht einen Fossilfund unter einem Stereomikroskop.

Paläontologische Präparationslabore

Mit mechanischen und chemischen Verfahren legen die Präparationslabore fossile Überreste frei – von der Feldarbeit bis zur ausstellungsreifen Restaurierung.

Molekulargenetische Labore

Von der DNA-Extraktion bis zur Ancient-DNA-Analyse unterstützen die molekulargenetischen Labore evolutionsbiologische, systematische und populationsgenetische Forschung direkt an den Sammlungen.

Wissenschaftlerin im Laborkittel präpariert mit einer Pinzette eine Probe am Elektronenmikroskop.

Integriertes Zoologisches Forschungslabor

Auf über 700 m² vereint das zoologische Forschungslabor Licht- und Elektronenmikroskopie, Histologie und Genexpressionsstudien für eine umfassende Untersuchung zoologischer Objekte.

Hände sortieren orangefarbene und türkisfarbene Netzwerkkabel in einem Serverrack.

Hochleistungsrechner (HPC Cluster)

Mit 640 Prozessorkernen und 8,5 Terabyte Arbeitsspeicher ermöglicht der HPC-Cluster rechenintensive Simulationen und Analysen, die auf einzelnen Rechnern nicht möglich wären.

Mit einer blauen Schutzhandschuhen gehaltene Metallhalterung mit zwei Gesteinsproben in einem Analysegerät.

Geochemischer und mikroanalytischer Laborkomplex

An der Schnittstelle von Geologie, Paläontologie und Planetologie analysiert der Laborkomplex die chemische Zusammensetzung und Mikrostruktur von Gesteinen, Mineralen, Meteoriten und Fossilien.

Das Tierstimmenarchiv im Museum für Naturkunde: Schallisolierter Raum mit pyramidenförmigen Schaumstoffplatten, gelbem Tisch und Aufnahmegeräten.

Bioakustisches Labor

Das bioakustische Labor erforscht Tierstimmen und akustische Kommunikation – eng verknüpft mit dem weltweit umfangreichsten Tierstimmenarchiv des Museums.

Eine Person im Laborkittel bedient einen großen CT-Scanner in einem Labor. In der geöffneten Scan-Kammer steht ein Probenbehälter.

3D-Labor

Mit röntgenbasierten CT-Verfahren und 3D-Scannern erschließt das Labor die verborgenen Strukturen biologischer, paläontologischer und geologischer Objekte – für Forschung und Sammlungsdigitalisierung.