Haus-Projekt

Collaborative Futures Academy

Die Collaborative Futures Academy (2021–2025) war ein jährliches, internationales Online-Programm zur Stärkung der Kompetenzen von Forschenden und Praktizierenden im Public Engagement.

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Collage aus 30 Videokacheln mit Personen in einer Online-Konferenz. Die Teilnehmenden zeigen verschiedene Gegenstände und Bilder in die Kamera, darunter Bücher, Spielzeug, Alltagsgegenstände und wissenschaftliche Objekte.
Foto: Jana Wendler

Forschende und Praktizierende weltweit stehen vor der Herausforderung, Beteiligung und Public Engagement (PE) in der Forschung inklusiv, ethisch und kontextsensitiv zu gestalten. Die Collaborative Futures Academy (CFA), die von 2021 und 2025 stattfand, hatte das Ziel, gemeinsam das Bewusstsein und die Kompetenzen für diese Arbeit zu stärken. Damit trug das Programm dazu bei, die Praxis des Public Engagements über akademische Disziplinen sowie geografische und kulturelle Grenzen hinweg voranzubringen.

In Form einer professionellen Online-Akademie bot CFA den Raum für Beteiligte, sich über gemeinsame Fragen auszutauschen, Expertise zu teilen und Netzwerke aufzubauen. Dabei konzentrierte sich die Akademie jedes Jahr auf ein übergreifendes Thema, wie z. B. Kreativität, Emotionen, Ethik und Gerechtigkeit sowie Ort. Mit einer Vielzahl an Methoden wie Workshops, Peer-Learning-Gruppen, Fallstudien, kreativen Übungen, Storytelling, Forumtheater und reflektierender Praxis förderte die Akademien einen differenzierten und fürsorglichen Ansatz für Public Engagement.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren brachte CFA mehr als 250 Teilnehmende aus über 30 Ländern zusammen und baute damit ein globales Netzwerk auf. Auf der Grundlage der Themen erstellte das Team außerdem praxisorientierte Publikationen, um Erkenntnisse mit der weiteren Community zu teilen: das Emotions in Engagement Toolkit (2024) und die kollaborative Place in Engagement Encyclopedia (2025)

 

Kooperationspartner

Die Collaborative Futures Academy wurde gemeinsam entwickelt und veranstaltet von der Berlin School of Public Engagement and Open Science am Museum für Naturkunde Berlin und dem Public Engagement Team der University of Cambridge, in Zusammenarbeit mit Wellcome Connecting Science, dem Kavli Centre for Ethics, Science, and the Public (alle Großbritannien) und der Stellenbosch University (Südafrika). 

Das Projekt wurde durch Mittel des University of Cambridge Public Engagement – Research England Higher Education Innovation Funding und Wellcome Connecting Science ermöglicht.