Drittmittelprojekt

Förderung nachhaltiger Datenpraktiken und Infrastrukturen in der Biodiversitätsforschung

Analyse der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit von Datenpraktiken und -infrastrukturen

Die Biodiversitätscommunity steht vor der Herausforderung, die Nachhaltigkeit ihrer Datenpraktiken und -infrastrukturen zu bewerten und zu verbessern, um sicherzustellen, dass diese zukunftssicher und ressourceneffizient sind. Eine umfassende Nachhaltigkeitsbewertung in der Biodiversitätsinformatik erfordert neben der finanziellen Tragfähigkeit auch den fairen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie die Verfügbarkeit von Biodiversitätsdaten für alle Interessierten – unabhängig von wirtschaftlichen Mitteln oder Standort.

Ziel des Projekts ist es, eine fundierte Analyse der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit von Datenpraktiken und -infrastrukturen in der Biodiversitätscommunity bereitzustellen. Die Analyse ist praxisorientiert und konzentriert sich auf Leitlinien für nachhaltige Datenlebenszyklen, die Identifizierung geeigneter Datentechnologien sowie die Definition von Nachhaltigkeitsbenchmarks und Leistungsindikatoren.

Netzwerk

Das Netzwerk der Partnerinstitutionen in der Biodiversitätscommunity umfasst internationale Informationsinfrastrukturen (GBIF), Verbände zur Pflege von Datenstandards und Förderung der Zusammenarbeit in der Biodiversitätsinformatik (TDWG), Forschungsinfrastrukturen für naturkundliche Sammlungen (DiSSCo) sowie NFDI4Biodiversity, das Konsortium wissenschaftlicher Institutionen, das Biodiversitätsdaten innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) erstellt und verwaltet.

Unser Kontext im Museum

Mitarbeitende digitalisiert Schnecken aus der Sammlung und erfasst Daten am Computer.
Forschungsbereich

Zukunft der Sammlung

Wir gestalten eine offene und vernetzte Sammlung, die durch innovative Ansätze im Daten- und Wissensmanagement neue Wege für Forschung und Wissenstransfer eröffnet.