Haus-Projekt

IETI

Wirkungsorientiertes Public Engagement

impactengagement.de

Die effektive und nachhaltige Integration gesellschaftlicher und ökologischer Wirkung von Forschung in die Agenden von Forschungsinstitutionen ist nach wie vor begrenzt. IETI zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen, indem das Museum für Naturkunde Berlin (MfN) als Fallstudie genutzt wird. 

Der Fokus liegt auf drei Hauptzielen: 

  • Untersuchung, wie das MfN seine gesellschaftliche Wirkung versteht, praktiziert und bewertet
  • Integration von Public Engagement (PE) in MfN-Forschung, Karrierewege und institutionelle Strategien
  • Unterstützung partizipativer, ko-kreativer und innovativer Prozesse zwischen akademischen und nicht-akademischen Akteuren.

WP1: Konzept und Kontext 

Dieser Arbeitsbereich umfasst eine Literaturrecherche, die Kartierung relevanter Akteure und den Aufbau von Beziehungen zu ihnen sowie die Kartierung von PE-Initiativen am MfN. Er beinhaltet eine erste Bestandsaufnahme von Wirkungsverständnissen, Zielen, Methoden und Barrieren sowie Forschung zu den Verständnissen und Beziehungen innerhalb und zwischen den Wissenschaft-Gesellschaft-Feldern des MfN.

WP2: Wirkungsplanung und -bewertung

WP2 konzentriert sich auf die Erfassung und Untersuchung von Wirkungsrahmen und -methoden sowie auf die Analyse der „Theory of Change“ und anderer Rahmenkonzepte, die in der Praxis der Bürgerbeteiligung zur Theoretisierung und Planung von Veränderungen eingesetzt werden. Zudem wird untersucht, wie MfN seine institutionellen und sozialen Auswirkungen versteht, umsetzt und bewertet. Darüber hinaus zielt das Arbeitspaket darauf ab, Instrumente für die institutionelle Selbstevaluation zu entwickeln und die Reflexivität innerhalb von Institutionen zu fördern. Zu den Ergebnissen dieser Arbeit gehören ein Whitepaper, ein Toolkit zur Rolle des Evaluators, eine Forschungsarbeit sowie Empfehlungen zur institutionellen Governance.

WP3: Kulturwandel und Ko-Kreation

Dieses Arbeitspaket etabliert Aktionsforschung als einen Prozess, der die Integration von PE in die Forschung und die Karrieren der MfN-Mitarbeiter unterstützt und gleichzeitig deren Bedürfnisse berücksichtigt. Das Arbeitspaket untersucht die Motivationen, Hindernisse und den Unterstützungsbedarf der MfN-Forscher und -Mitarbeiter und entwickelt Methoden und Initiativen, die die Zusammenarbeit zwischen akademischen und nicht-akademischen Akteuren ermöglichen. Es umfasst zudem die Entwicklung von Schulungsmaßnahmen, die wirkungsorientierte Forschung und die Einbindung der Öffentlichkeit stärken. Darüber hinaus etabliert WP3 den IETI Hub for Research Impact als institutionelles Programm, das MfN-Forschende und -Mitarbeiter bei der Entwicklung wirkungsorientierter PE-Projekte unterstützen soll, während gleichzeitig die Wirkung des Hubs selbst untersucht wird. Zu den Ergebnissen von WP3 gehören der IETI Hub for Research Impact, eine Impact Masterclass, drei Forschungsarbeiten sowie Empfehlungen zur institutionellen Governance.

WP4: Kommunikation und Vernetzung 

Dieser Arbeitsbereich umfasst die Projektrepräsentation und die Kommunikation von Projektfortschritten, Ergebnissen, Erkenntnissen und Empfehlungen durch interne und externe Meetings sowie Veranstaltungen mit externen Akteuren.

Zusammenarbeit

Der IETI Hub for Research Impact wird von IETI in Zusammenarbeit mit der Berlin School for Public Engagement and Open Science bei der Konzeption und Durchführung von Aktivitäten geleitet. Die Impact Masterclass wurde von IETI entwickelt und wird in Zusammenarbeit mit der Berlin School for Public Engagement and Open Science durchgeführt.

Unser Kontext im Museum

Gruppe

Knowledge for Action

Verbindung von Forschung, gesellschaftlichem Dialog und politiknaher Wissensarbeit

Zwei Frauen befestigen Fotos und Notizzettel an einer Pinnwand, die mit roten Linien Themen wie Konsum, Recycling und Globalisierung miteinander verknüpft.
Abteilung

Public Science

Beteiligung, Wissensinfrastrukturen und Science-Policy

Forschungsbereich

Gesellschaft und Natur

Wir untersuchen, wie Wissen über Natur entsteht, wie es gesellschaftlich genutzt wird und wie Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln.