Drittmittelprojekt

Naturverbundenheit von Museumsbesucher:innen

Naturverbundenheit untersuchen und ein deutschsprachiges Befragungsinstrument entwickeln

Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie des Biodiversitätsverlustes und des Klimawandels (BMUV, 2023), wird Naturkundemuseen eine bedeutsame Rolle als ein Ort zugeschrieben, an dem Menschen Wissen über die Natur und deren Zukunft erhalten, reflektieren und diskutieren können. Doch werden Naturkundemuseen nicht sowieso von eher naturverbundenen Besucher:innen besucht?

Ziele des Projektorhabens sind, den aktuellen Stand der Forschung und Theorie zum Konzept von Naturverbundenheit (CN) und verwandten Ideen zu untersuchen, bestehende CN-Instrumenten zu überprüfen und zu bewerten, ausgewählte Items und Subskalen im Museumskontext mit Besucher:innen ab 16 Jahren zu testen und zu bewerten, inwiefern Museumsbesucher:innen bereits CN aufweisen und ob die Instrumente für den musealen Kontext geeignet sind. Daraus sollen Empfehlung abgeleitet werden und eine Instrument für NC für den deutschsprachigen Instruments entwickelt werden.
 

Kooperationspartner

Dieses Forschungsprojekt wird in Kooperation mit dem Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) mit dem Museum Koenig in Bonn durchgeführt.

Unser Kontext im Museum

Gruppe

Bildung und Vermittlung

Unser Ziel ist es Bedingungen zu schaffen, unter denen Menschen sich mit Natur und Wissenschaft auseinandersetzen, eigene Perspektiven entwickeln und aktiv an gesellschaftlichen Diskussionen teilnehmen können.

Forschungsbereich

Gesellschaft und Natur

Wir untersuchen, wie Wissen über Natur entsteht, wie es gesellschaftlich genutzt wird und wie Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln.