

Open Access steht für den unbeschränkten und kostenfreien Zugang zu qualitätsgeprüfter wissenschaftlicher Information im Internet. Damit können wissenschaftliche Innovationsprozesse beschleunigt und Forschungsergebnisse besser sichtbar gemacht werden, wodurch die Wissensgesellschaft gestärkt wird. Das Museum für Naturkunde Berlin unterstreicht sein Bestreben für offene Wissenschaft in dem es von seinen Forschenden erwartet ihre Forschungsergebnisse freizugänglich in Open Access zu veröffentlichen. Das Projekt „Open-Access-Publikationskosten 2026–2028“ zielt auf den weiteren Ausbau einer nachhaltigen, transparenten und zukunftsfähigen Open-Access-Infrastruktur ab um die Rahmenbedingung für Open-Access-Publikationen zu schaffen.
Das Museum für Naturkunde Berlin strebt im Rahmen des Projekts die Weiterentwicklung und Konsolidierung seiner Open-Access-Infrastruktur an. Aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Förderphase, in der ein hausinterner Publikationsfonds, ein erstes digitales Rückerstattungssystem sowie eine Vorstufe für ein effektiveres Kostenmonitoring etabliert wurden, fokussiert sich die zweite Phase auf die Einführung eines virtuellen Informationsbudgets zur transparenten Verwaltung von Publikationskosten.
Technische Grundlage bildet eine SharePoint-basierte Workflow-Lösung, die alle relevanten administrativen Prozesse integriert.
Das Projekt adressiert die Herausforderungen institutioneller Open-Access-Förderung, insbesondere hinsichtlich Datensicherheit, Standardisierung und strategischer Steuerung. Neben der technischen Umsetzung steht die partizipative Entwicklung transparenter Vergabekriterien im Mittelpunkt. Langfristiges Ziel ist es, die Open-Access-Transformation durch eine nachhaltige, effizient verankerte Publikationsinfrastruktur aktiv zu gestalten und zu unterstützen.


