Drittmittelprojekt

PEX Public Engagement Exchange

Förderung von Leadership und Innovation im Bereich Public Engagement (PE) für Forscher:innen und Expert:innen in Deutschland und Südafrika

PEX Fellows posieren auf einer Treppe vor dem Museum

Programm für Forscher:innen und Expert:innen in Deutschland und Südafrika

PEX Public Engagement Exchange ist ein einzigartiges Programm zur Förderung von Leadership und Innovation im Bereich Public Engagement (PE) für Forscher:innen und Expert:innen in Deutschland und Südafrika. PEX Fellows werden zu sichtbaren und aktiven Botschafter:innen für Wissenschaftskommunikation und Beteiligung ausgebildet, die Public Engagement in ihren Arbeitsbereichen und Institutionen verankern, ihre Kolleg:innen dazu inspirieren es ihnen gleich zu tun und auf individueller, institutioneller und internationaler Ebene sinnvolle und wirkungsvolle Beteiligungsformate umsetzen.

Das Projekt baut ein globales Netzwerk von Leadern im Bereich Forschung und von Personen auf, die über fundierte Kenntnisse im Bereich Wissenschaftskommunikation und Public Engagement verfügen. Jedes Jahr werden 20 Fellows aus Deutschland und Südafrika ausgewählt, um am PEX-Trainings- und Innovationsprogramm teilzunehmen. Ausgewählte Partnerorganisationen sponsern weitere Reisestipendien für Teilnehmer:innen aus Kenia, Benin, Sambia, Kamerun und Simbabwe, um das Programm und die Gruppe mit zusätzlichen Perspektiven und Fachkenntnissen aus verschiedenen regionalen Kontexten zu bereichern.

PEX ist darauf ausgerichtet, strategische Führungskompetenzen mit Blick auf Public Engagement zu entwickeln. Der erste Teil des Programms umfasst eine sechsmonatige Online-Akademie, in der die theoretischen Grundlagen zu Beteiligung in Forschung und Wissenschaft sowie Leadership vermittelt werden. Wir bieten außerdem die Möglichkeiten zum Austausch mit Gleichgesinnten, wobei der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines Bewusstseins für vielfältige und effektive Praktiken und Strategien für Leadership liegt. Die Fellows sind außerdem eingeladen, sich an einer Design Thinking Challenge zum Thema PE zu beteiligen, die von Studierenden der d-school am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam durchgeführt wird, sowie an der Planung von Online-Veranstaltungen für das internationale PE-Netzwerk und gemeinsam kuratierten Präsenzkonferenzen in Berlin und Stellenbosch teilzunehmen.
 

Forschung

Das Fellowship-Programm wird durch eine Forschungskomponente in Zusammenarbeit mit der Stellenbosch Universität in Südafrika ergänzt. Ziel ist es, Erkenntnisse über die Praxis, den Umfang und das Potenzial international umgesetzter Trainings- und Beteiligungsformate zu gewinnen.
 

Unterstützt den Austausch von Wissen über verschiedene institutionelle und kulturelle Kontexte hinweg

Langfristig zielt PEX darauf ab, nachhaltige Materialien und Ressourcen zu schaffen, die die Praxis von Public Engagement (PE) stärken und voranbringen. Durch die Vernetzung von Praktiker:innen und Forscher:innen in Deutschland, Südafrika und darüber hinaus trägt PEX zu einer transnationalen Perspektive auf Public Engagement bei und unterstützt den Austausch von Wissen, Methoden und Erfahrungen über verschiedene institutionelle und kulturelle Kontexte hinweg.

Kooperationspartner 

Der Deutsch-Südafrikanische Public Engagement Exchange (PEX) ist eine vom BMFTR finanzierte Initiative, die vom Team für Public Engagement & Impact des Museum für Naturkunde Berlin in Zusammenarbeit mit dem Centre for Research on Evaluation, Science and Technology (CREST) der Stellenbosch Universität und dem Hasso Plattner Institut – School of Design Thinking durchgeführt wird.

Unser Kontext im Museum

Gruppe

Knowledge for Action

Verbindung von Forschung, gesellschaftlichem Dialog und politiknaher Wissensarbeit

Zwei Frauen befestigen Fotos und Notizzettel an einer Pinnwand, die mit roten Linien Themen wie Konsum, Recycling und Globalisierung miteinander verknüpft.
Abteilung

Public Science

Beteiligung, Wissensinfrastrukturen und Science-Policy

Forschungsbereich

Gesellschaft und Natur

Wir untersuchen, wie Wissen über Natur entsteht, wie es gesellschaftlich genutzt wird und wie Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam Lösungen für ökologische Herausforderungen entwickeln.