

Rezente Vertebraten
Der Sammlungsbereich vereint Belege aus allen Großgruppen – von Fischen über Amphibien und Reptilien bis zu Vögeln und Säugetieren – und dokumentiert die Vielfalt heutiger Wirbeltierarten weltweit.
Der Sammlungsbereich Rezente Vertebraten umfasst Exemplare aller Großgruppen der Craniota und Vertebrata und ist systematisch gegliedert. Die Teilsammlungen – Pisces, Herpetologie, Ornithologie und Mammalia sowie Embryologie – bilden die Grundlage für Forschung zu Vielfalt, Entwicklung und Evolution.
Die Bestände reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück und gehen unter anderem auf die Sammlungen der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften und der Königlichen Kunstkammer zurück. Sie wurden durch internationale Netzwerke, Expeditionen und Sammlungsankäufe kontinuierlich erweitert. Entsprechend global ist die geographische Abdeckung.
Heute zeichnen sich die Teilsammlungen durch ihren hohen Anteil an Typusexemplaren sowie durch seltene und ausgestorbene Arten aus. Sie bewahrt zudem Objekte bedeutender Forschender wie Marcus E. Bloch (1723–1799), Alexander von Humboldt (1769–1859), Peter S. Pallas (1741–1811), Adelbert von Chamisso (1781–1838) und Ernst Mayr (1904–2005).



