Mitarbeitende digitalisiert Schnecken aus der Sammlung und erfasst Daten am Computer.

Zukunft der Sammlung

Im Forschungsbereich „Zukunft der Sammlung“ entwickeln wir die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin als zentrale Wissensinfrastruktur weiter. Wir erschließen Objekte und Daten nachhaltig und schaffen neue Zugänge für Forschung und Gesellschaft.

Überblick

Die Sammlung als wissenschaftliche Infrastruktur

Die Forschungssammlung des Museums für Naturkunde Berlin ist eine zentrale wissenschaftliche Infrastruktur. Sie bewahrt über 30 Millionen Objekte und ihre Dokumentation als materielles Gedächtnis der Natur, als Forschungsressource von internationaler Bedeutung und als Ausgangspunkt für gesellschaftliche Auseinandersetzungen mit Biodiversität, Evolution und Veränderungen der Umwelt. Als Wissensinfrastruktur verbindet sie physische Objekte, digitale Daten, Expertise und kuratorische Praxis – und schafft so die Grundlage für Forschung, Transfer und öffentliche Vermittlung. 

Die Sammlung der Zukunft gestalten

Der Forschungsbereich Zukunft der Sammlung gestaltet diese Infrastruktur aktiv weiter. Im Zentrum stehen zwei Leitfragen: Wie entwickeln wir die Sammlung der Zukunft – und wie schaffen wir die strukturellen, technischen und epistemischen Voraussetzungen für multiperspektivische Formen des Forschens und Wissenstransfers?   

Der Forschungsbereich verbindet Sammlungs- und Datenmanagement, Informationswissenschaft, Digitalisierung sowie kultur- und sozialwissenschaftliche Perspektiven. Ziel ist es, Objekte, Daten und Naturwissen nachhaltig zu erschließen, FAIRe Datenräume zu etablieren und die Sammlung verantwortungsvoll zugänglich zu machen. 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit für die Sammlung der Zukunft

Inter- und multidisziplinäre Forschungsgruppen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Infrastrukturentwicklung und -nutzung. Mit gezielten Initiativen, wie dem Projekt Sammlungserschließung und -entwicklung treibt der Forschungsbereich die Transformation der Sammlung aktiv voran.

In enger Zusammenarbeit mit den anderen Forschungsbereichen, nationalen und internationalen Partnern sowie Akteur:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft entsteht so eine zukunftsfähige, vernetzte Wissensbasis für Natur.

Leitung

Dr. Mareike Petersen
Forschungsbereichsleitung
E-Mail: Mareike.Petersen@mfn.berlin


Dr. Frederik Berger
Stellvertretende Forschungsbereichsleitung
E-Mail: Frederik.Berger@mfn.berlin

Abteilungen

Abteilung

Services

Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Nutzung

Museums-Evolution

Sammlungserschließung

Die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin umfasst schätzungsweise 30 Millionen Objekte und bildet eine zentrale Grundlage für Forschung über Biodiversität, Evolution und die Entwicklung unseres Planeten. Viele dieser Objekte – von Meteoriten über Typusexemplare bis zu Fossilien wie dem Berliner Exemplar des Archaeopteryx – enthalten Wissen, das für aktuelle Fragen etwa zu Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltveränderungen relevant ist. Im Teilprojekt Sammlungserschließung und -entwicklung arbeiten wir daran, diesen Wissensschatz systematisch zu sichern, zu dokumentieren und digital zugänglich zu machen.

Im Forschungsbereich Zukunft der Sammlung schaffen wir dafür die infrastrukturellen, technischen und wissenschaftlichen Voraussetzungen. Die Abteilungen entwickeln konservatorische und digitale Verfahren, bauen nachhaltige Dateninfrastrukturen auf und eröffnen neue Zugänge zu Objekten und Sammlungsdaten. Das Teilprojekt wird im Rahmen des Zukunftsplans bis 2028 und ist darüber hinaus ein zentraler Baustein der Museums-Evolution. Die Sammlungserschließung bleibt eine dauerhafte Aufgabe, die sich mit neuen Technologien und Forschungsfragen kontinuierlich weiterentwickelt.

Unser Platz im Museum für Naturkunde

Teaser Karussell