Historische Fassade des Museums für Naturkunde Berlin mit Säulen und Schriftzug über dem Eingang.

Wissenschaftlicher Beirat
Unabhängige wissenschaftliche Beratung und Qualitätssicherung

Aufgaben

Der Wissenschaftliche Beirat berät das Museum für Naturkunde Berlin in strategischen und programmatischen Fragen. Er bewertet regelmäßig die Forschungsleistungen und gibt Impulse für die Weiterentwicklung des Museums.

Forschungsmuseen wie das Museum für Naturkunde Berlin streben nach exzellenter Wissenschaft. Dafür ist eine unabhängige Beratung durch Expert:innen mit externem Blick nicht nur hilfreich, sondern unverzichtbar. Diese Aufgabe übernimmt der Wissenschaftliche Beirat.

Der Beirat begleitet die strategische Ausrichtung der Forschung, bewertet im Rahmen eines sogenannten Audits alle sieben Jahre die wissenschaftlichen Leistungen des Museums und gibt Impulse für neue Themen und Entwicklungen. Er berät sowohl die Museumsleitung als auch den Stiftungsrat in allen wissenschaftlichen und programmatischen Fragen.

Zusammensetzung

Der Wissenschaftliche Beirat umfasst bis zu zehn international anerkannte Wissenschaftler:innen aus dem In- und Ausland. Die Mitglieder stehen den Forschungsschwerpunkten des Museums fachlich nahe, befinden sich in der Regel im aktiven Berufsleben und bringen möglichst Museumserfahrung mit.

Der Stiftungsrat beruft die Mitglieder für vier Jahre; eine einmalige Wiederberufung ist möglich. Eine Doppelmitgliedschaft im Stiftungsrat und im Wissenschaftlichen Beirat ist ausgeschlossen. Wie beim Stiftungsrat üben die Mitglieder ihre Tätigkeit im Wissenschaftlichen Beirat ehrenamtlich aus.

Mitglieder

Derzeit gehören dem Wissenschaftlichen Beirat an:

  • Julia Fischer, Deutsches Primatenzentrum / Georg-August-Universität Göttingen
  • Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) / Freie Universität Berlin
  • Michael Hagner, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich
  • Gesche Joost, Universität der Künste Berlin / Goethe-Institut (stellvertretende Sprecherin)
  • Michael Meyer, FILK Freiberg Institute gGmbH Freiberg
  • Stefanie Molthagen-Schnöring, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
  • Facil Tesfaye, University of Hong Kong
  • Birgitta Wolff, Bergische Universität Wuppertal (Sprecherin)