Dr.Catarina Madruga

Gastwissenschaftler:in

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Im Jahr 2026 arbeite ich als Gastwissenschaftler gemeinsam mit Dr. Ulrich Struck an interdisziplinären Methoden der Provenienzforschung im Rahmen des internationalen Projekts „Ein Geschenk von Senghor“, das vom Marc Bloch Zentrum - Provenienzforschungsfonds gefördert wird. Von Dezember 2020 bis Dezember 2024 arbeitete ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre for the Humanities of Nature in Provenienzforschungsprojekten unter der Leitung von Dr. Ina Heumann, die vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wurden, und dokumentierte Sammlungen mit kolonialem Kontext im MfN.

Vita

Catarina Madruga ist Wissenschafts- und Sammlungshistorikerin mit Schwerpunkt auf europäischen Naturkundemuseen und deren Darstellung der deplatzierten Artenvielfalt kolonialisierter afrikanischer Gebiete. Sie promovierte 2020 an der Universität Lissabon (UL) in Portugal mit der Dissertation „Taxonomy and Empire. Zoogeographical Knowledge on Portuguese Africa, 1862–1881”. 

Zu ihren bisherigen Tätigkeiten zählen Aufgaben als Kuratorin für historische Sammlungen, Ausstellungsdesignerin, Museumspädagogin und Assistentlehrerin an der Fakultät für Wissenschaft der UL sowie als Provenienzforscherin im Museum für Naturkunde Berlin. Während ihrer Promotion war sie Gaststudentin an der EHESS in Paris und am HPS in Cambridge und erhielt ein Fellowship am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig. Zusammen mit Dr. Déborah Dubald (Universität Straßburg) ist sie Mitherausgeberin der Sonderausgabe des Journals for the History of Knowledge über „Situated Nature“, die 2022 veröffentlicht wurde. Sie ist Mitbegründerin des internationalen und interdisziplinären Forschungskollektivs „Collections Ecologies“: collecte.hypotheses.org.