Als Data-Architect im Museum (ELIO) bin ich dafür verantwortlich, die technische Grundlage für eine aktive, skalierbare und nachhaltige Digitalisierung zu schaffen.
Ich versorge die digitale Infrastruktur: Entwicklungsumgebungen, Server, Speicherorte, Schnittstellen, Deployment-Prozesse und DevOps-Strukturen (HPC). Damit stelle ich sicher, dass Digitalisierungsprojekte nicht als Einzellösungen entstehen, sondern als stabile, wiederverwendbare Datenflüsse.
Zugleich entwerfe ich Data Workflows: von der Erfassung über die Qualitätskontrolle bis zur Transformation, Anreicherung, Speicherung und Bereitstellung von Daten. Dazu gehören Metadaten, Bilder, OCR-Texte, XML/PageXML, JSON, JSONL, SQL- und NoSQL-Strukturen. Ich sorge dafür, dass Sammlungsdaten, Digitalisate und Forschungsdaten klar beschrieben, versioniert, auffindbar und maschinenlesbar werden.
Als Data-Architect verbinde ich Fachabteilungen, Digitalisierung, IT und Forschung. Ich übersetze kuratorische und wissenschaftliche Anforderungen in technische Datenmodelle und robuste Pipelines. Meine Arbeit macht digitale Objekte nicht nur sichtbar, sondern auch nutzbar: für Portale, APIs, Langzeitarchivierung, Analyse, KI-Anwendungen und zukünftige Forschungsfragen.
Zusätzlich arbeite ich an technischen Workflows für die digitale Objektproduktion. Dazu gehören 3D-Modelling-Prozesse, Batch-Scripting, Helicon-Workflows und Windows-basierte Automatisierungen. Diese Aufgaben unterstütze ich „nebenan“, indem ich wiederkehrende Arbeitsschritte standardisiere und effizienter mache.
Kurz gesagt: Ich baue die Datenarchitektur und die technischen Abläufe, auf denen das digitale Museum zuverlässig arbeiten, wachsen und Wissen weitergeben kann. Klare Struktur und kurze Sätze helfen dabei, komplexe Arbeit verständlich zu dokumentieren.