Collage verschiedener Gesteinsproben mit seltenen Erden in beschrifteten Sammlungskästen; darübergelegt eine freigestellte Mineralprobe auf hellem Hintergrund, mit Metallhalter fixiert.

Intervention

Seltene Erden – 17 Bruchstücke
Künstlerische Intervention am Museum für Naturkunde Berlin vom 5. bis 11. Mai 2026

Hintergrund

Vom 5. bis 11. Mai 2026 entsteht auf dem Gelände des Museums für Naturkunde Berlin eine “Grabungsstätte”. Aus Anlass der künstlerischen Intervention Seltene Erden – 17 Bruchstücke mit der Künstlerin Philine Rinnert lädt das Netzwerk Naturwissen dazu ein, sich mit den materiellen Grundlagen unserer technologischen Gegenwart auseinanderzusetzen. 

Im Zentrum stehen die sogenannten Seltenen Erden: eine Gruppe von 17 Metallen, die zentrale Bestandteile digitaler Technologien und der Energiewende sind, etwa in Smartphones, Windkraftanlagen, Elektromotoren oder Speichersystemen. Trotz ihrer Bedeutung bleiben diese Stoffe im Alltag meist unsichtbar. 

Die Intervention nimmt diese Unsichtbarkeit zum Ausgangspunkt und untersucht die materiellen, politischen udn epistemischen Dimensionen dieser Rohstoffe: ihre geologische Herkunft, ihre globale Zirkulation und die Wissensordnungen, durch die sie erfasst und verfügbar gemacht werden.

Die Grabungsstätte ist damit ein Denk- und Erfahrungsraum, der dazu einlädt, die Grundlagen digitaler und energetischer Infrastrukturen als konkrete materielle Realität wahrzunehmen und über die Verflechtungen von Rohstoffen, Technologien, Landschaften und gloablen Produktionsketten nachzudenken. 

Anmeldung zum Rahmenprogramm

Der Besuch der Installation, Performances sowie Tischgespräche ist ohne Anmeldung möglich und im Eintrittspreis für alle Besuchenden des Museums für Naturkunde Berlin enthalten. Treffpunkt ist jeweils zur vollen Stunde am Info-Counter des Museums. 

Rahmenprogramm

Besuchen Sie täglich von 14:00 bis 18:00 Uhr die "Grabungsstätte" und erleben Sie die Installation direkt vor Ort. Während der gesamten Woche finden begleitende Veranstaltungsformate statt.