Co-MammalHub: Ein interaktiver Abend zu Nashörnern und Schuppentieren

Vorträge, Sammlungsbesuch, künstlerischer Workshop

Eine Bühne am Nairobi National Museum, mit Aufbauten in form eines Nashorns und anderer Tiere.
Co-MammalHub am Nairobi National Museum: Bühne für Storytelling Wettbewerb, Juni 2026, Kilibasi Design Studio,
Foto: Fotograf: Leon Keya, Macleons Enterprises

Wie würde die Welt ohne Nashörner und Schuppentiere aussehen? Was bedeutet es, wenn ein Nashorn tot mehr wert ist als lebendig? Was sollte die Welt über Schuppentiere wissen? Und woher stammen die Nashörner und Schuppentiere im Museum? 

Solchen Fragen widmet sich Co-MammalHub, eine internationale Veranstaltungsserie, die mit Vorträgen, Einblicken in Museumssammlungen und künstlerisch angeleiteten Workshops zum Gespräch und zur kreativen Auseinandersetzung mit bedrohten Säugetieren einlädt. Nach Stationen in Pretoria und Nairobi kommt das Projekt nun nach Berlin.  

Vorgestellt werden Beiträge von Workshopteilnehmenden aus Südafrika und Kenia, die sich insbesondere mit Themen wie Wildtierschutz und illegaler Jagd auseinandergesetzt haben. Im Co-MammalHub am Museum für Naturkunde Berlin steht die Forschung- und Erwerbungsgeschichte von Nashorn- und Schuppentierpräparaten im Vordergrund sowie der Umgang des Museums mit seiner kolonialen Vergangenheit. 

Eine Abendveranstaltung (in Deutsch und Englisch (ohne Übersetzung)) in drei Teilen: 

  • Auftakt mit einführende Vorträgen im Veranstaltungsaal 
  • Dialog und Sammlungsbesuch im neu gestalteten Saal der Forschungssammlung Säugetierschädel
  • Austausch mit Projektpräsentation in der Präparationsausstellung. Parallel dazu findet ein künstlerischer Workshop mit Nicola Grobler in den Bildungsräumen statt (Teilnahme begrenzt, separate Anmeldung erforderlich, Sprache: Englisch).

Beiträge aus dem Workshop fließen mit ein in die Neukonzeption der Säugetierausstellung am Ditsong National Museum of Natural History in Pretoria. 

 

Ein interaktiver Abend mit: 

Dr. Annie Antonites, Ditsong National Museum of Natural History, Pretoria, Südafrika 

Dr. Nicola Grobler, University of Pretoria, Südafrika 

Lydia Nafula, Nairobi National Museum, Kenia

Brandon Kilbourne Ph.D., Dichter und Evolutionsbiologe

Anita Hermannstädter, Center for Humanities of Nature, Museum für Naturkunde 

Prof. Dr. Michael Ohl, Zentrum für integrative Biodiversitätsentdeckung, Museum für Naturkunde

Dr. Katja Kaiser, Center for Humanities of Nature, Museum für Naturkunde

Dr. Frieder Mayer, Wissenschaftliche Leitung Säugetiersammlung, Museum für Naturkunde 

Linda Gallé, Leitung Arbeitsgruppe Ausstellung, Museum für Naturkunde

 

Mehr zum Projekt Co-MammalHub

Mehr zu den Veranstaltungen in Pretoria und Nairobi

Mehr zur Initiative von TheMuseumsLab CollabFund

Das Projekt ist eine Initiative von TheMuseumsLab CollabFund. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Event Meta Informationen

Montag,

Öffnungszeiten:
–
Preise:
Eintritt frei
Zielgruppe:
Erwachsene, Forschende, Studierende
Sprache des Events:
Deutsch,  Englisch
Infos:

Einlass ab 18:30 Uhr

Anmeldung erforderlich

Barrierefreier Zugang nach zusätzlicher Anmeldung per Mail möglich.

Die Veranstaltung findet auf deutsch und englisch statt (ohne Simultanübersetzung).