Diskussion

„This is not a desert (yet)“ – Teslokratie, Wasser und die Grenzen von Green Tech

Ein Gespräch über Tech-Kapitalismus, Wasserknappheit, ökologische Grenzen und die Zukunft demokratischer Transformation. 

Bild von der Baustelle der Tesla Grünheide im Brandenburg
Foto: Tesla Grünheide (Detail, 2026), credits by Ulrike Feser

In Rekordzeit entstand vor den Toren Berlins die Tesla-Gigafactory in Grünheide, mitten in einem Wasserschutzgebiet. Wenn Wasser knapp wird, drohen die Folgen erst recht für Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Ausgehend vom neu erschienenen Band: Teslokratie. Ideologien des Tech-Kapitalismus  herausgegeben von Christoph Chwatal, Alexander Karschnia und Heimo Lattner (Edition Nautilus)- aus dem wir zu Beginn einen Ausschnitt hören werden - diskutieren Heiko Baschin von der Bürger Grünheide, Nike Sommerwerk, Expertin für urbane Biodiversität und Umweltgovernance am Museum für Naturkunde Berlin, sowie die Soziologin Inken Behrmann, die zu Verteilungskonflikten und Regierungsmaßnahmen im Kontext von Wasserknappheit arbeitet, über den Fall „Giga Berlin“. Moderiert von der Politikwissenschaftlerin Maike Weißpflug geht es um die Frage: Wie misst sich Green Tech an unseren Wasserressourcen? Welche Rolle spielen Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Umgang mit Wasserverbrauch, Wasserqualität und ökologischen Grenzen? Wie verschärft Wasserknappheit soziale Ungleichheiten und politische Konflikte? Braucht Deutschland tatsächlich mehr „Tesla-Tempo“ oder müssen wir staatliche Regulierung als Voraussetzung von Freiheit, Umwelt- und Wasserschutz neu denken?

 

Ein Gespräch über Tech-Kapitalismus, Wasserknappheit, ökologische Grenzen und die Zukunft demokratischer Transformation. 

Event Meta Informationen

Preise:
Eintritt frei
Zielgruppe:
Erwachsene, Forschende, Jugendliche, Studierende
Sprache des Events:
Deutsch
Treffpunkt:
Museum für Naturkunde - Portal 5