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Entwicklungen – 60 Jahre Entdeckung der DNA-Struktur

Das Foto zeigt das Plakat für die Sonderausstellung "Entwicklungen - 60 Jahre Entdeckung der DNA-Struktur".". Back to top

Entwicklungen – 60 Jahre Entdeckung der DNA-Struktur

23. April 2013 - 6. Januar 2014

Happy Birthday DNA! Das Museum für Naturkunde Berlin zeigt zum 60. Jahrestag der Entdeckung der Doppelhelixstruktur die Sonderausstellung „Entwicklungen“ über die Entdeckungsgeschichte, die Erfolge und überraschenden Fakten der DNA sowie aktuelle Forschungsprojekte des Museums.

Die Desoxyribonukleinsäure (DNA) wird 60! Genauer gesagt ihre Struktur – oder besser – unsere Kenntnis davon. Am 25. April 1953 erscheint die Fachzeitschrift »Nature« mit dem Artikel von James Watson und Francis Crick, der das Erbmolekül als Doppelhelix beschreibt. Dieser Beitrag ist der Startschuss zu einer wissenschaftlichen und technischen Revolution, die unser Leben und immer mehr auch unseren Alltag verändern sollte, denn die DNA spielt im Leben jedes Einzelnen heute eine größere Rolle als man vermutet. Die DNA – der Code des Lebens – bestimmt, was sich aus einer befruchteten Eizelle entwickelt, welche Augenfarbe wir haben und ob wir für bestimmte Krankheiten anfälliger sind als für andere. Auch wenn unsere Gene längst nicht alles bestimmen, so bildet unser Erbgut doch die Grundlage für alle Prozesse innerhalb unseres Körpers während unseres gesamten Lebens.

Genetik, Gentechnik, Pharmazie, Vaterschaftstests, genetischer Fingerabdruck, Früherkennung von Erbkrankheiten, Klonen, Biochemie – das ist nur eine kleine Auswahl von Themen, die uns täglich begegnen und die ohne das Wissen um die DNA und ihre Struktur undenkbar wären. Trotzdem aber ist Vieles um ihre wahre Entdeckungsgeschichte und ihr tatsächliches Vermögen und Unvermögen wenig bekannt.

Wie viel Neandertaler steckt in uns? Funktioniert Jurassic Park in echt? Kann ich mein Haustier klonen? Ist Papa mein Vater? Aus was besteht meine Boulette? Die Forschung mit und über DNA zeigt eine rasende Entwicklung. Doch soll und darf jede Methode genutzt werden, nur weil es theoretisch möglich ist? Welche Vorteile, aber auch welche Risiken gibt es? Fragen über Fragen, auf welche die Sonderausstellung Antworten gibt.