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Zukunftsplan – Das Museum in Bewegung

Zukunftsplan

Installation im Museum vom 11. Juni 2024 bis Ende Juni 2027

In den kommenden Jahren arbeiten wir an unserem Zukunftsplan und stellen unser Haus auf den Kopf. Das Museum wird in dieser Zeit baulich saniert, die wissenschaftlichen Sammlungsobjekte erschlossen und digitalisiert und auch neue Ausstellungen werden unter der Beteiligung der Öffentlichkeit entstehen. 

An vier Orten im Ausstellungsrundgang stapeln sich große Transportboxen und informieren über unseren Zukunftsplan. So viel schon mal vorweg: Hier wird sich noch einiges bewegen in den kommenden Jahren. In den verschiedenen Installationen zeigen wir Ihnen unsere Pläne zum Thema Bau, Sammlungserschließung- und entwicklung und Wissenstransfer.

Bau

Seit der Eröffnung im Jahr 1889 wird am Museum für Naturkunde gesellschaftsrelevant gesammelt, geforscht und ausgestellt. Während sich Arbeitsfelder und Methodiken über mehr als 120 Jahre stetig weiterentwickelt haben, leidet das Gebäude unter einem jahrzehntelangen Sanierungsstau. Zwei Drittel des Gebäudes befinden sich im Zustand von 1945. Mit dem Zukunftsplan überführen wir das Museum für Naturkunde auch baulich ins 21. Jahrhundert. Besuchende können sich in dieser Installation den Siegerentwurf des internationalen Architekturwettbewerbs sowie die Pläne für den Sammlungsneubau in Berlin-Adlershof genauer anschauen und erfahren wie sich das Museum in den kommenden Jahren baulich entwickeln wird.

Sammlungserschließung

Die Sammlung ist das Herzstück des Museums für Naturkunde. Sie umfasst über 30 Millionen Objekte verschiedenster Art. Viele der Sammlungsobjekte sind noch in historischen Schränken und unter unzureichenden Bedingungen untergebracht. Im Rahmen des Zukunftsplans wird die Sammlung konservatorisch gesichert: Alle Objekte werden überprüft, gereinigt und in sichere, zeitgemäße Aufbewahrungssysteme überführt. Darüber hinaus wird die Sammlung digitalisiert, was eine bessere Vernetzung von Wissen sowie einen leichteren Zugang für Forschende und alle Interessierten ermöglicht.

Wissenstransfer

Im Kern des Wissenstransfers steht der Ausbau von Strukturen, die einen Austausch von Wissen ermöglichen: über neue Ausstellungen, Beteiligungsformate und Kooperationen, im physischen und im virtuellen Raum. Unser Ziel ist es Menschen zusammenzubringen, gemeinsam zu experimentieren, Wissen zu teilen und Perspektiven aus der Gemeinschaft ins Museum zubringen. Das schließt nicht nur Besuchende und Bürger:innen ein, sondern auch Partner:innen aus der Kunstszene, aus Politik oder Wissenschaft, die an Natur- und Umweltthemen arbeiten. Denn Themen wie Klimawandel, Artenschutz, Globalisierung und Digitalisierung machen deutlich: Probleme können nur gemeinsam gelöst werden.

Begleiten Sie uns und gestalten Sie die Zukunft des Museums für Naturkunde mit!
 
Wenn Sie noch mehr zum Bau, der Sammlungserschließung und dem Wissenstransfer erfahren möchten, halten Sie Ausschau nach riesigen Transportboxen in der Ausstellung. 

Auf unseren Social-Media-Kanälen informieren wir zudem regelmäßig über Möglichkeiten zur Mitwirkung und die YouTube-Serie "Museums-Evolution" gibt Einblicke in Prozesse, die hinter den Kulissen ablaufen. Eine Kamera begleitet zum Beispiel Bauarbeiten, schaut bei der Digitalisierung von Schnecken zu – oder auch beim Aufbau von Ausstellungen!