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Do / 20.02.2020 / 10:00 bis 12:30

Naturkundliche Sammlungen beherbergen Millionen Objekte organischen Ursprungs, die natürlichen Zerfallsprozessen unterliegen. Besonders Felle und Häute von Säugetieren gelten als fragil und konservatorisch anspruchsvoll. Am Museum für Naturkunde in Berlin lagern über 30.000 Felle und Häute: Von kleinen Säugetieren wie Spitzmäusen bis hin zu kompletten Häuten von Giraffen. In den letzten zwei Jahren fokussierte sich ein interdisziplinäres Projekt auf den Zerfall und Erhalt dieser wertvollen, wissenschaftlichen Fellpräparate.

Folgende Fragen waren Schwerpunkte des Projektes und sollen während des Workshops beleuchtet werden:

  • Welche chemischen Prozesse sind für den Zerfall verantwortlich?
  • Wie kann der Zustand großer Sammlungen effizient erfasst und dokumentiert werden?
  • Wie können bereits geschädigte Objekte nachhaltig stabilisiert werden?
  • Wie können wir das Wissen vermitteln?

Mit diesem Abschlussworkshop wollen wir die Projektergebnisse vorstellen und gemeinsam mit Ihnen diskutieren. Während des Workshops und danach bleibt genügend Zeit sich mit den Referenten und Experten aus Konservierung, Restaurierung und Lederforschung zu unterhalten und auszutauschen.

  • Veranstaltungsdauer 10 bis 12:30 Uhr
  • Der Workshop findet im Veranstaltungssaal des Museums für Naturkunde Berlin statt.

 

Zeitplan

  • Begrüßung 9:45 Uhr
  • Einleitung und Projektvorstellung 10 bis 12:00 Uhr
  • Diskussion und Austausch 12 bis 12:30 Uhr

 

Referenten

  • Dr. Manfred Anders, Katarzyna Rösler - ZFB - Zentrum für Bucherhaltung GmbH, Leipzig www.zfb.com
  • Dr. Bernhard Trommer - FILK – Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen, Freiberg (Sachsen) www.filkfreiberg.de
  • Dr. Christiane Quaisser, Steffen Bock - Museum für Naturkunde, Berlin www.museumfuernaturkunde.berlin

 

 

Gefördert wurde das Projekt durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU AZ 33841).