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17. Dezember 2015 – 26. Januar 2020

Zwischen Dezember 2015 und Januar 2020 war Tristan Otto, innerhalb der Ausstellung „TRISTAN – Berlin zeigt Zähne“, am Museum für Naturkunde zu bestaunen. Tristan Otto ist ein etwa 65 Millionen Jahre altes, tiefschwarzes Skelett eines Tyrannosaurus rex. Er wurde im Jahr 2010 in der Hell Creek Formation in Montana, USA gefunden. Seine Besitzer Niels Nielsen und Jens Peter Jensen erwarben den T.rex im Jahr 2014, benannten ihn nach ihren Söhnen und stellten das Skelett schließlich der Forschung und Öffentlichkeit zur Verfügung. Insgesamt bestaunten rund 3 Millionen Besucher den Raubsaurier innerhalb der letzten vier Jahre. Und auch das Abschiedswochenende, Ende Januar 2020, bestätigte die Beliebtheit des Tyrannosaurus rex. Denn 25 000 Fans kamen an das Museum, um ihn vor seiner Reise nach Kopenhagen noch einmal bestaunen zu können.

Insgesamt waren über 70 Mitarbeiter aus dem Museum für Naturkunde an dem Ausstellungsprojekt zu Tristan Otto beteiligt: Von den Werkstätten über die Forschung, Sammlung, Ausstellungs- und Bildungsabteilung bis hin zur Verwaltung. Mit vereinten Kräften und jeder Menge Engagement wurde innerhalb von weniger als 10 Monaten eine komplett neue Ausstellung rund um den Publikumsliebling Tristan Otto geschaffen. Die Ausstellung nahm den Besucher mit auf eine abwechslungsreiche Forschungsreise, rund um den Tyrannosaurus rex . Im Mittelpunkt stand „Tristan Otto“ eines der wenigen und besterhaltenen Originalskelette eines T. rex in Europa. Mit seinen zwölf Metern Länge war der Raubsaurier das Highlight der Präsentation. Zudem wurden Fragen thematisiert, die Forscher rund um ihre Arbeit an Tristan beschäftigten. Unter anderem welche Erkenntnisse sich aus den versteinerten Knochen, die mehr als 65 Millionen Jahre alt sind, ablesen lassen und was sie uns über das Leben von Tristan verraten. Außergewöhnliche Medienstationen und Originalobjekte erzählten zudem spannende Geschichten rund um den Fund und die Erforschung des bekannten Raubsauriers aus der Oberkreidezeit. Der Originalschädel, der zu den am besten erhaltenen T.rex Schädeln weltweit zählt, wurde in einer eigenen Vitrine gezeigt, die von Besuchern ganz nah betrachtet werden konnte. Die Vitrine wurde so konzipiert, dass die Knochen auch zugänglich für Forscher sind und einzeln zu Forschungszwecken entnommen werden können.

Zur Ausstellung erschien zudem das Begleitbuch „T. rex – MB.R.91216“, das mit dem Art Directors Club Designpreis Deutschland ausgezeichnet wurde.

Ab Mitte 2021 wird Tristan Otto wieder am Museum für Naturkunde zu sehen sein. Dann jedoch innerhalb einer neuen Ausstellung. Mehr dazu erfahren Sie hier.