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Organisation

Organisation

Organigramm des Museums für Naturkunde Stand Januar 2018

Das Museum für Naturkunde ist eine eigenständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Geführt wird es von der Generaldirektion. Oberstes Aufsichtsorgan ist der Stiftungsrat. Die Generaldirektion und der Stiftungsrat werden zusätzlich vom wissenschaftlichen Beirat in wissenschaftlichen und programmatischen Fragen beraten.

Stiftungsrat

Der Stiftungsrat ist das oberste Organ des Museums. Er hat die Aufsicht über alle wesentlichen wissenschaftlichen, programmatischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten des Museums.

Derzeit besteht der Stiftungsrat aus folgenden Personen:

 

Wissenschaftlicher Beirat

Der Wissenschaftliche Beirat berät den Generaldirektor und den Stiftungsrat in wissenschaftlichen und programmatischen Fragen. Er besteht aus bis zu sieben national und international anerkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Diese stehen den Forschungsschwerpunkten des Museums nahe und sollten nach Möglichkeit Museumserfahrung haben.

Zurzeit gehören dem Beirat an:

 

Generaldirektion

Johannes Vogel, PhD, Generaldirektor

Johannes Vogel studierte Biologie an den Universitäten in Bielefeld und Cambridge und promovierte in Genetik an der Universität Cambridge. Seit 1995 arbeitete er für das Natural History Museum in London, zunächst als Spezialist für Moose, Pilze und Farne, dann - seit 2004 - als Direktor der botanischen Abteilung. Seit Februar 2012 ist er Generaldirektor am Museum für Naturkunde in Berlin. Er ist Vorsitzender der European Citizen Science Association, Vorsitzender des Leibniz Verbundes Biodiversität und stellvertretender Vorsitzender im Bioökonomierat, ein unabhängiges Beratungsgremium der Bundesregierung.


Stephan Junker, Kaufmännischer Geschäftsführer

Stephan Junker ist Rechtsanwalt und ein erfahrener Wissenschaftsmanager. Seit 2011 ist er Kaufmännischer Geschäftsführer am Museum für Naturkunde. Davor hat er beim Forschungsverbund Berlin e.V. als Stellvertretender Geschäftsführer gearbeitet, nachdem er dort die Bereiche Drittmittel und Personal über mehrere Jahre geleitet hat.

Die Forschungsbereiche

Das Museum selbst ist in zwei Programmbereiche gegliedert, die jeweils zwei Forschungsbereiche umfassen. Der Programmbereich I „Dynamik der Natur“ vereint die für ein Naturkundemuseum traditionellen Themen der Forschung und Sammlungen. Der Programmbereich II „Natur und Gesellschaft“ widmet sich hingegen der Aufgabe einer über die klassischen Formate hinausgehenden Vermittlung und Dienstleistung.

Evolution und Geoprozesse

In diesem Forschungsbereich werden bio- und erdwissenschaftliche, sowie planetologische Fragestellungen interdisziplinär und zusammen mit Partnern in der ganzen Welt untersucht. Diese Forschung ist sammlungsgestützt und die neugewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse entwickeln wiederum unsere umfassende Sammlung. Zoologen, Paläontologen und Geowissenschaftler forschen zu Fragen nach den mikroevolutionären Mechanismen der Populationsdifferenzierung und Artenbildung, der Evolution von Bauplänen und der Vielgestaltigkeit von Organismen. Unsere Arbeit erstreckt sich über die gesamte Zeitspanne – von der Entstehung unseres Sonnensystems, der Gegenwart bis hin zum Modellieren von Zukunftsszenarien. Untersucht werden auch Prozesse der Diversitätsdynamik, basierend auf Veränderungen von Lebensgemeinschaften in Raum und Zeit.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsbereich

Sammlungsentwicklung und Biodiversitätsentdeckung

Die mehr als 30 Millionen Objekte umfassenden Sammlungen des Museums für Naturkunde Berlin sind eine Forschungsinfrastruktur von weltweiter Bedeutung. Sie stehen nicht nur eigenen Forschungsaktivitäten zur Verfügung, sondern auch externen Wissenschaftlern, Künstlern, Lehrenden und vielen anderen Nutzergruppen. Jedes Jahr besuchen Hunderte von Wissenschaftlern aus aller Welt die Sammlungen des Museum, um dieses einzigarte Vergleichsmaterial zu untersuchen. Zudem sind die Sammlungsobjekte ein historisch einmaliges Kulturgut und Grundlage für eine vielfältige Wissensvermittlung. Diese vielseitig genutzten Sammlungen zu erhalten, effizient zu nutzen und für die Zukunft weiter zu entwickeln ist eine große Herausforderung.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsbereich

Digitale Welt und Informationswissenschaft

Aufbauend auf einer Kooperation von Bibliothek, Informations- und Kommunikationstechnik, Digitalisierungsforschung und Biodiversitätsinformatik, forscht er über Prozesse und Methoden der Objektdigitalisierung, Informationsvernetzung, Datenanalyse und Datenpublikation. In Zusammenarbeit mit den anderen Forschungsbereichen sowie externen Partnern werden innovative Ansätze für Forschungsarbeiten, Datenanalyse und digitale Zusammenarbeit entwickelt und etabliert.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsbereich

Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung

Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit vermittelt der Forschungsbereich „Wissenschaftskommunikation und Wissensforschung“ wissenschaftliche Erkenntnisse im Rahmen von Ausstellungen, Bildungsprogrammen, Tagungen und innovativen Vermittlungs- und Dialogformaten nach außen, erforscht die Produktion und Kommunikation von Wissen am Museum heute und in der Vergangenheit und schafft einen Aktionsraum für bürgerwissenschaftliche Aktivitäten.

Weitere Informationen zum Forschungsbereich

Interessenvertretung

Das Arbeiten am Museum wird unterstützt von zahlreichen Gremien. Mehr Informationen finden Sie hier.

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