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In der Ausstellung „Schmeck! Experimente für die Sinne“ im Museum für Naturkunde Berlin (30.09.-18.10.2020) sind Interessierte aufgerufen zu ergründen, wie das Schmecken sich verändern und gestalten lässt.

Was ist eigentlich Schmecken? Wie ändert es sich? Wie können wir gestalten, wie wir schmecken? Diesen Fragen geht eine partizipative Ausstellung nach. In einer Reihe von sechs Experimenten können Interessierte neue Möglichkeiten kennenlernen, ihr Schmecken zu verändern und neu zu gestalten. Interessierte, die an den Experimenten teilnehmen möchten, müssen sich online anmelden. Kinder können erst ab einem Alter von 12 Jahren teilnehmen. Hier kann ein Onlineticket für ein festgelegtes Zeitfenster gebucht werden, das ebenfalls Zugang zur regulären Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin gewährt.

Für ausgewählte Komponenten des Schmeckens wurde für die Ausstellung je ein Experiment gestaltet, mit dem die Teilnehmenden ausprobieren können, welchen Unterschied es macht, wenn sie einzelne Elemente der Schmeck-Situation verändern. Aus jedem Experiment werden die interessantesten Zutaten und Erfahrungen zusammengesammelt, um daraus zum Abschluss eine ganz eigene Schmeck-Situation zu komponieren – und zu erleben, wie all das zusammenspielt, was vorher einzeln ausgetestet wurde.

Die Ausstellung wurde im Rahmen eines bürgerwissenschaftlichen Forschungsprojekts („citizen science“) an der TU Berlin entwickelt. Seit Anfang 2019 forschen im Projekt „Schmeck!“  20 Bürgerinnen und Bürger zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Künstlerinnen und Künstlern zu der Frage, wie wir schmecken und wie sich schmecken verändern kann. Das Schmeck!-Projekt wird geleitet von Prof. Dr. Jan-Peter Voß, Fachgebiet Politik- und Governancesoziologie, und Prof. Dr. Nina Langen, Fachgebiet Bildung für nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft.

 

Pressegespräch im Experimentierfeld des Museums

Teilnehmende: Prof. Dr. Jan-Peter Voß, TU Berlin, Fachgebiet Politik- und Governancesoziologie, Dr. Michael Guggenheim, Goldsmiths, University of London, und Dr. Wiebke Rössig, Museum für Naturkunde Berlin.

Zeit: 30. September, 11.00 bis 12.00 Uhr

Um eine Anmeldung wird gebeten.

 

Food Fictions: Interaktive Pop-up-Ausstellung

Im Rahmen der Veranstaltungen [bio`nd] Nahrung I: Workshop und [bio`nd] Nahrung II: Speculative Futures ist vom 15. bis 27. September eine Pop-up-Ausstellung im Experimentierfeld zu sehen sein.

 

Workshop "Cooking the Future"

Wie wir essen, bestimmt mit darüber, wie wir unseren Planeten gestalten. Doch wie hängen unsere Esskultur und ökologische Nachhaltigkeit eigentlich zusammen?

Mo, 21.9., 17:00–19:00 Uhr, zur Veranstaltung (Anmeldung nicht mehr möglich)

 

Meetup "Speculative Futures"

Fleisch aus dem Labor oder dem 3D-Drucker? Gentechnisch verändertes Gemüse? Wie wird die Zukunft der Nahrung vor dem Hintergrund all der Entwicklungen aussehen?

Mi, 23.9., 17:00–19:00 Uhr, zur Veranstaltung