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Der verheerende Brand im Museu Nacional in Rio de Janeiro jährt sich am 2. September 2020 zum zweiten Mal. Am Jahrestag der Katastrophe wird sich eine digitale Podiumsdiskussion mit den Risiken und Chancen der Wiederaufnahme des Museumsbetriebs während der Pandemie befassen.

Das Museu Nacional und das Goethe-Institut laden gemeinsam zu einer internationalen Konferenz in Rio de Janeiro ein, die einen Rahmen bietet für die Diskussion aktueller Fragestellungen und den zukunftsorientierten Austausch zwischen naturkundlichen und ethnologischen Museen in Südamerika und Europa. Aufgrund der Corona-Pandemie muss die geplante Konferenz nun voraussichtlich vom 3. – 5. Juni 2021 in Rio de Janeiro in physischer Form stattfinden.

Die Zeit bis zur Konferenz wird für eine Reihe von Workshops zu Fragen beim Wiederaufbau des Museums genutzt, die als Zusammenarbeit zwischen dem Museu Nacional und Museen sowie anderen Partnern in Deutschland stattfinden. Am 2. September selbst, dem Jahrestag der Katastrophe, wird sich eine digitale Podiumsdiskussion mit den Risiken und Chancen der Wiederaufnahme des Museumsbetriebs während der Pandemie befassen. An dem Panel nehmen Alexander Kellner (Leiter Museu Nacional), Gabriela Rangel (Leiterin Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires), Barbara Plankensteiner (Leiterin Museum am Rothenbaum Hamburg) und Johannes Vogel (Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin) teil. Begrüßt werden die Teilnehmer*innen und Gäste der Podiumsdiskussion von Staatsministerin Michelle Müntefering für das Auswärtige Amt und Generalsekretär Johannes Ebert für das Goethe-Institut.

Die Veranstaltung wird auf dem zentralen YouTube-Kanal des Goethe-Instituts von 15:00 bis 16:30 (MEZ) in englischer Sprache live gestreamt und simultan auf Portugiesisch übersetzt.