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Die Online-Datenbank „World Spider Catalog“ wurde in einem weltweit einmaligen Projekt mit Artenkatalogen verschiedener europäischer naturkundlicher Museen verknüpft, darunter auch dem des Museums für Naturkunde Berlin. Die vom Naturhistorischen Museum in Bern organisierte Datenbank enthält mehr als 48 000 beschriebene Spinnenarten und bietet für die Forscherinnen und Forscher neben der gesamten taxonomischen Literatur auch Informationen zum Typusmaterial. Damit wird die Sammlung des Museums für Naturkunde Berlin als moderne Informations- und Forschungsinfrastruktur weiter erschlossen und digital weltweit zugänglich gemacht.

„Für unsere Forschung greifen wir immer wieder auf Typusmaterial, also die Erstbeschreibungen der Tiere, zurück. Häufig ist es aber nicht einfach herauszufinden, in welcher Sammlung die Tiere liegen“, so der Spinnenexperte Jason Dunlop vom Museum für Naturkunde Berlin. Durch die Digitalisierung und Vernetzung mit den naturkundlichen Museen in Basel, Berlin, Bern, Bonn, Dresden, Görlitz, Hamburg, Karlsruhe, Linz und Wiesbaden konnten die Daten zu diesen sogenannten Typen mit Datensätzen in der Online-Datenbank „World Spider Catalog“ verknüpft werden. Weitere nationale und internationale Museen sollen zukünftig einbezogen werden.

Link zum „World Spider Catalog“: https://wsc.nmbe.ch