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Gesunde Ökosysteme sind von hoher Bedeutung für die Gesellschaft, da sie wichtige Güter und Dienstleistungen – sogenannte Ökosystemdienstleistungen – bereitstellen. Sie gewährleisten z. B. Nahrung, sauberes Trinkwasser, Schutz vor Bodenerosion oder Klimaregulation. Zudem sind sie essentiell für die Erfüllung der in der Agenda 2030 festgelegten 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). ECOPOTENTIAL ist mit 47 Partnerorganisationen und 23 Schutzgebieten in allen biogeographischen Regionen Europas eines der größten EU-geförderten Projekte im Bereich Ökosystemforschung. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Veränderungen von Ökosystemen und ihrer Leistungen zu gewinnen sowie Empfehlungen für ein verbessertes Management von Schutzgebieten zu geben. Zur Umsetzung der Projektziele liegt der Fokus auf der Integration von Erdbeobachtungen aus Fernerkundungsdaten (insbesondere Copernicus) und in situ Feldmessungen. Alle Daten – aus Fernerkundung und in situ – werden kompatibel mit der GEOSS Infrastruktur auf offenen Plattformen verfügbar gemacht. Als wichtiger Anbieter von Biodiversitätsdaten ist das Museum für Naturkunde mit seiner Abteilung „Wissenschaftsdatenmanagement“ an zwei Arbeitspaketen von ECOPOTENTIAL mit Schwerpunkt auf in situ Daten beteiligt. Das Museum für Naturkunde verfügt über eine ausgezeichnete Dateninfrastruktur zur Bereitstellung von Wissenschaftsdaten und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verfügbarmachung von Daten für das Projekt sowie für zukünftige Forschungsvorhaben im Bereich Biodiversität.

Kooperationspartner

Klicken Sie hier für die Liste der 47 Partnerorganisationen

Laufzeit

01.06.2015 - 31.10.2019

Finanzierung

EU – HORIZON 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm unter Zuwendungsvereinbarung Nr. 641762