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Der Erhalt von Sammlungsobjekten ist ein vorrangiges Ziel wissenschaftlicher Sammlungen. Um dies zu gewährleisten sind die Anforderungen an ihre Unterbringung hoch und es sollten nur geeignete Materialien dafür genutzt werden. Eine Möglichkeit, die Eignung von Materialien zu prüfen ist der seit den 1970ern gebräuchliche Oddy Test, der anhand von Indikatormetallen die Abgabe schädlicher Stoffe von getesteten Materialien aufzeigt. Da die Auswertung dieses Tests jedoch von der Ausführung und Erfahrung des Bearbeiters abhängt, ist eine Objektivierung wünschenswert. In diesem Projekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Alexandra Jeberien (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Studiengang Konservierung und Restaurierung) ein vereinfachtes Testverfahren (MAT-CH) entwickelt und bei den Projektpartnern dem Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen der Martin-Luther-Universität Halle, dem Zoologisches Institut und Museum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und dem Museum für Naturkunde, Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung modellhaft angewendet.

Kooperationspartner

Laufzeit

04.12.2015 - 30.06.2018

Finanzierung

DBU Deutsche Bundesstiftung Umwelt