IT Forschungsinfrastruktur

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Service Einheit IT

Das Team der Service Einheit IT-Dienste ist für sämtliche Belange der IT Infrastruktur des gesamten MfN zuständig. Die Aufgabenschwerpunkte liegen in der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Angebote für die Forschung und Ausstellung sowie Management und Verwaltung.

Das zentrale IT Management zu Benutzerverwaltung, Arbeitsplatzrechnern, Serverkomponenten, Netzwerk und Storage, Druckern, Mail Infrastruktur, Stromversorgung, Planung und Betrieb neuer Technologien und Dienste sowie eines großen Teils der am Institut eingesetzten Software bilden die Grundlage des von der Service Einheit IT angebotenen Dienstleistungsspektrums und der stabilen IT Infrastruktur des Museums.

Ein wesentlicher Aspekt innerhalb der IT Infrastruktur ist die stete Erweiterung und die vermehrte Nutzung von IT Diensten sowie die Notwendigkeit bestehende Dienste auf einem aktuellen Niveau zu halten. Im Bereich neuer Technologien und Dienste gibt es viele offene Projekte, welche nach und nach durch die Service Einheit IT am Museum etabliert werden. Der notwendige Ausbau vorhandener Ressourcen zur Betreuung, Planung und Aufbau weiterer IT Dienste für die Zusammenarbeit mit externen Partnern und Institutionen ist noch nicht abgeschlossen. Handlungsbedarfe wurden identifiziert, die weiteren Schritte sind in Planung.

Helpdesk & System Administration

Im Bereich der System Administration sind das Management der Arbeitsplatzmaschinen und Laborausstattungen, Laptops, Telefone, Drucker und Netzwerk für Endgeräte zusammengefasst.

Über den Helpdesk werden die überwiegenden Nutzeranfragen und Störungsmeldungen erfasst und koordiniert. Bei derzeit ca. 820 verwalteten PCs stehen jährliche Aktualisierung durch Technologie Wechsel, Beschaffung und Entsorgung von ca. 150 Endgeräten an. Des Weiteren werden wichtige Verwaltungsaufgaben der derzeit 450 aktiven Benutzerkonten und ca. 1300 (historisch und technisch) Sicherheitsgruppen durchgeführt.

Der Bereich Helpdesk und System Administration wird durch verschiedene Projekte und Entwicklungen zusätzlich belastet, wie die Unterstützung bei hausinternen Umzügen / Baumaßnahmen, Konfigurationsaufgaben im mobilen Bereich, den Virus und Spam Schutz und weitere administrativen Tätigkeiten.

Innerhalb dieses Teams werden/wurden per Ehrenamt wichtige Gremien wie Personalrat und Schwerbehindertenvertretung unterstützt.

Systeme & Software

Das Leistungsspektrum im Software Bereich ist zu ca. 90% auf Microsoft Komponenten konzentriert. Im Jahr 2012 wurden im gesamten Museum auf Windows 7 und Office 2010 aktualisiert, im Jahr 2019 findet die Aktualisierung auf Windows 10 und Office 2016 statt.

In den letzten Jahren wurde die wichtigen Dienste innerhalb der Virtualisierung in die Failover Cluster Struktur von Microsoft migriert. Das Museum virtualisiert ca. 98% aller notwendigen IT Dienste in den eigenen Serverräumen. Mit dem Umstieg auf Microsoft Hyper-V erfolge auch eine Neuorganisation der Datenablage. Sämtliche Daten des Museums werden durch die IT Infrastruktur verwaltet und gehostet.

Das große Spektrum der Web Auftritte und diverse IT Dienste werden technisch bedingt basierend auf Linux Distributionen angeboten. Derzeit werden ca. 50 System für wissenschaftliche Projekte und den Webauftritt des MfN betreut.

Eine wichtige Grundlage zur Statuskontrolle des Museums bildet das Monitoring der IT Infrastruktur. Viel Entwicklungsarbeit ist in den letzten Jahren ist dieses Projekt geflossen, um das gesamte Spektrum der angebotenen Technologien zu überwachen und Fehlerursachen zu erkennen. Derzeit werden 400 Systeme mit ca. 2000 Dienstmerkmalen erfasst.

Daten– und Storage Netzwerk

Der Bereich des IT Netzwerkes umfasst zwei Technologien. Innerhalb der Fiber Channel Struktur werden alle Storage Komponenten zusammengefasst. Hierdurch können redundante Pfade genutzt, die Performance verteilt und der gesamten Datenverkehr vom anderweitigen Netzwerk getrennt werden. Derzeit betreibt das MfN fünf Storage Controller mit einer Gesamtkapazität von 1,5PB (Peta Byte). Diese Controller sind jeweils redundant und ausfallsicher aufgebaut. Mittels Disk Pools kann der Ausfall einzelner Festplatten über längere Zeiträume gewährleistet werden.

Mit der Einführung des neuen Telefonsystems (ca. 380 Rufnummern) basierend auf einer Voice-over-IP Anlage wurden die Netzwerkkomponenten und –Strukturen massiv überarbeitet und mit technologisch aktuellen Leistungsparametern ausgestattet. Die Performance und Ausfallsicherheit wurde massiv erhöht.

Datenspeicherung

Für die persistente Speicherung unstrukturierter wissenschaftlicher Massendaten stehen virtualisierte Dateiserver innerhalb der IT Infrastruktur redundant bereit, um im Aktualisierungsfall und während Havarien die Funktionalität nicht zu beeinträchtigen.

Diese Systeme bilden technologisch die Basis um Projekte zum Langzeitzugriff und –Archivierung zu unterstützen. Seit Jahren werden sämtliche Daten des Museums auch mit Schattenkopien betrieben und auf Tapes innerhalb der Nasssammlung gelagert. Hier wird es im Jahr 2020 zu erweiterten Möglichkeiten für Backup, Desaster Recovery und Versionskontrolle kommen.

Wichtige Projekte für die Unterstützung kollaborierten Arbeitens sind in der technologischen Einführung. Dieses betrifft Sync & Share Dienste, Nutzung von Benutzerzertifikaten, Unterstützung von mobilen Endgeräten.

Wissenschaftliches Rechnen, Mustererkennung und Visualisierung

Die Anforderungen des Visualisierungslabors wurden in den letzten Jahren als Testbetrieb für neue Dateistrukturen und –Dienste genutzt, um die Bearbeitung der steigenden Digitalisierung von Sammlungsobjekten wesentlich effizienter anbieten zu können. Der derzeitige Durchsatz alleine durch die existierenden CT am Museum beträgt ca. 100TB (Terra Byte) je Jahr.

Weitere wissenschaftliche Projekt und deren Expertisen werden genutzt, um das wissenschaftliche Rechnen zu einem zentralen Bestandteil der IT Infrastruktur zu entwickeln. Hierfür wurden Ressourcen und Evaluierungstätigkeiten genutzt, diese IT Dienste auch anderen Forschungsgruppen und Wissenschaftsthemen zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise wurde der Clusterkomponenten mit massiven Rechenkapazitäten und Storage Möglichkeiten erweitert.