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Geringe Umwelttoleranz ist ein wichtiger Faktor in der Voraussage des Aussterberisikos wirbelloser Meerestiere. Allerdings hängt das Verhältnis von Spezialisten zu Generalisten in einem Lebensraum auch von der vorhandenen Artenvielfalt ab, denn eine hohe Artenvielfalt kann Arten dazu zwingen, sich, bedingt durch Wettbewerb mit anderen Arten, auf den Bereich ihres ökologischen Optimums zu beschränken. Massenaussterben können dazu führen, dass sich für die überlebenden Arten die Anpassungsbreite an den Lebensraum verändert. Mithilfe der Paleobiology Datenbank über das Vorkommen von Fossilien im Phanerozoikum gehen wir den folgenden Fragestellungen auf den Grund:

  • Korrelieren Perioden hoher Artenvielfalt mit einer größeren Spezialisierung der Fauna?
  • Gewinnen die Arten, die ein Massenaussterben überleben, Lebensraum hinzu, wenn der Wettbewerb mit anderen Arten wegfällt?
  • Entstehen bei Arten, die ein Massenaussterben überleben, Engpässe, sodass sie weniger unterschiedliche Lebensräume besiedeln als zuvor oder zeigen sich keine Veränderungen?

Kooperationspartner

  • Gwen Antell, University of Oxford
  • Erin Saupe, University of Oxford
  • Wolfgang Kiessling, Universität Erlangen Nürnberg