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Presseerklärung

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Museum für Naturkunde Berlin, Hauptfassade
Pressemitteilung, 30.10.2022

Zwei Aktivistinnen haben sich heute unter Dinosaurierskeletten an Metallstäben festgeklebt. Die Aktion wurde dankenswerterweise in weniger als einer Stunde durch die Polizei beendet. Es kam zu Sachbeschädigungen. Strafanzeige ist gestellt.

Dazu erklären der Generaldirektor Prof. Dr. Johannes Vogel und der Geschäftsführer Stephan Junker: 

"Dem Klimawandel und dem menschengemachten Artensterben Einhalt zu gebieten, dafür steht das Museum für Naturkunde Berlin seit mehr als zehn Jahren. Mit unserer aktuellen Ausstellung von Dinosauriern aus drei Erdzeitaltern wollen wir bewusst zum Nachdenken über die Gefahren, die sich aus der Klima- und Biodiversitätskrise ergeben anregen. Das Experiment 'Natur der Dinge. Eine partizipative Sammlung des Anthropozäns' lädt ein, die Rolle des Menschen in diesen Krisen zu betrachten. Nur zwei aktuelle Beispiele aus unserem Haus. 

Unsere wissenschaftlich fundierten Aktivitäten zielen darauf ab, gemeinsam mit der Zivilgesellschaft wissensbasierte Lösungen für ein gutes Leben in den planetaren Grenzen zu erarbeiten und – wo wir als wissenschaftliches Institut gefordert sind – umzusetzen. Wir begrüßen alle gewaltfreien Aktionen, die auf eine von der Zivilgesellschaft getragene Transformation zielen und Menschen aller Herkünfte ermutigen, gemeinsam zu handeln. 

Wissenschaftlich leisten wir unseren Beitrag, indem wir erforschen, wie die Vielfalt des Lebens entstand, wie sie sich entwickelte, verändert. Dieses Wissen stellen wir gern allen zur Verfügung: in Dialogen, Kooperationen, Tagungen, Diskussionsrunden und in Projekten auch außerhalb der Mauern unseres Museums. Wir nehmen unsere Vision 'Für Natur' ernst und sind uns unserer Verantwortung für Natur und Demokratie bewusst."