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Als erstes Berliner Museum nach dem 2. Weltkrieg öffnete das Museum für Naturkunde am 16. September 1945 wieder seine Ausstellungen – ein Zeichen der Hoffnung nach düsteren Zeiten. „Diesen Tag zum Anlass nehmend möchten wir uns bei allen Berlinerinnen und Berlinern für das große Interesse an unserer Forschung und den daraus resultierenden Ausstellungen, der Anteilnahme an unserer gesellschaftliche Arbeit und dem Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde und wird, bedanken“, so Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin. „Ich freue mich, dass die Berlinerinnen und Berliner unsere Leidenschaft und Kompetenz für Natur so großartig unterstützen. Im Jahre 2007 haben wir mit Hilfe des Landes Berlin und des Bundes begonnen, unser immer noch stark kriegsversehrtes Gebäude zu sanieren – 15% sind heute fertig, bis 2020 werden es 35% sein. Deshalb auch danke an unsere Träger, die das Museum unterstützen auf seinem Weg zum Naturkundemuseum des 21. Jahrhunderts.“ Staatssekretärs für Wissenschaft und Forschung, Steffen Krach betont dazu: „Ich freue mich auf den Tag der Offenen Tür des Naturkundemuseums, das nicht nur eines der erfolgreichsten Museen Deutschlands ist, sondern auch weltweit eine große Bedeutung für die Forschung hat. Als Land Berlin können wir darauf sehr stolz sein.“

Mit über 820 000 Besucherinnen und Besuchern nahm das Museum für Naturkunde Berlin in 2016 den Spitzenplatz unter den Berliner Museen ein - kein Wunder, präsentiert es sich doch mit innovativen und preisgekrönten Ausstellungen und Sammlungen. Als exzellente Forschungseinrichtung in der Leibniz-Gemeinschaft mit der deutschlandweit größten naturkundlichen Forschungssammlung ist das Museum international vernetzt und global von immenser Bedeutung.

Zum Tag der offenen Tür gibt es für unsere großen und kleinen Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm mit vielen Führungen:

  • Auferstehend  aus Ruinen – eine Führung zum Bauwesen am Museum für Naturkunde mit Dr. Peter Bartsch und Christoph Plappert (festes Schuhwerk erforderlich). Führungsdauer ca. 1,5 Stunden (11.00, 13.00, 15.00 Uhr)
  • Zerstörung und Neubeginn – das Museum für Naturkunde nach dem 2. Weltkrieg mit Dr. Ferdinand Damaschun. Führungsdauer: ca. 1 Stunde (12.00, 14.00 Uhr)
  • Ausstellung im Wandel – die letzten 30 Jahre und Blick in die Zukunft mit Dr. Gesine Steiner. Führungsdauer ca.45 Minuten (10.30, 11.30 Uhr)
  • Der historische Vogelsaal – eine Führung in die Sammlung mit Oskar Neumann. Führungsdauer ca. 45 Minuten (12.00, 13.00 Uhr)
  • Familienführungen zu den Highlights unserer Ausstellung. Führungsdauer ca. 45 Minuten (11.00, 12.30,14.00 Uhr)
  • An einem Aktionsstand können unter anderem Saurierkot, Ammoniten und Mineralien mikroskopiert werden (11.00 – 14.00 Uhr)
  • Im Mikroskopierzentrum können Besucherinnen und Besucher zwischen 14.00 und 16.00 Uhr selbstständig mikroskopieren und erfahren, welchen Fragestellungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an einem naturkundlichen Forschungsmuseum nachgehen. Eigene Fundstücke und Objekte können mitgebracht und untersucht werden.

Der Eintritt in die Ausstellungen inklusive der derzeitigen Sonderausstellungen ARA und Sielmann! und natürlich zu Tyrannosaurus rex TRISTAN ist zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr kostenfrei, ebenso wie Aktionsstand und Mikroskopierzentrum. Lediglich die Führungen kosten 4,-€ / erm. 2,-€ pro Person. Die Personenzahl pro Führung ist auf 15 Personen begrenzt. Die Führungstickets sind am 16. September ab 10.00 Uhr an der Museumskasse erhältlich.