Lehrerinnen und Lehrer aus Südamerika
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Schuldirektorinnen und Schuldirektoren aus Argentinien, Peru, Kolumbien, Ecuador, Bolivien und Brasilien sowie Ministerialbeamte aus Argentinien besuchten Mitte November das Museum für Naturkunde Berlin, um die Bildungsprogramme sowie Forschungsprojekte im Bereich Bildung am Museum für Naturkunde kennenzulernen. Der Besuch der südamerikanischen Gäste bildete den Auftakt für eine zukünftig noch engere Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten und Schulen in südamerikanischen Ländern.

Auf ihrer vom Goethe-Institut organisierten Reise mit Stationen an Schulen und Universitäten in Heidelberg und Berlin informierten sich die fünfzehn Gäste aus Südamerika über erfolgreiche Schulkonzepte, aktuelle didaktische Ansätze im Fremdsprachenunterricht sowie internationale Austauschprogramme. Von ihrem Besuch im Museum erhofften sie sich vor allem neue Impulse für die außerschulische Bildungsarbeit, zudem wollten sie erfahren, wie das Museum mit Schulen kooperiert.

Die Besucher aus Südamerika waren vom vielfältigen und interdisziplinären Bildungsprogramm beeindruckt, das ihnen von Astrid Faber, Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung, und ihrer Kollegin Dr. Alexandra Moormann vorgestellt wurde. Gerade die Gäste aus Brasilien zeigten sich beeindruckt davon wie es dem Museum für Naturkunde Berlin gelingt ökologisches Bewusstsein in die Schulen zu tragen. Als besonders bedeutsam und einzigartig empfanden die Gäste, dass am Museum für Naturkunde Berlin in der Wissenschaftsvermittlung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Forschung, Sammlung und Bildung eng zusammenarbeiten. Aber auch Themen wie Inklusion, Umweltbildung, kulturelle Teilhabe sowie die präsentierten Forschungsprojekte, die mit nationalen und internationalen Partnern im Bereich Bildung und Vermittlung am Museum durchführt werden, wurden intensiv diskutiert. „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Forschung auf den genannten Gebieten nicht nur zu vertiefen, sondern unsere Kenntnisse auf breiter Ebene zu vermitteln, uns national und international auszutauschen und damit gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben“, so die Leiterin der Abteilung Bildung und Vermittlung, Astrid Faber. Vorgestellt wurden den Gästen zudem die Bildungsräume des Museums, die derzeit umgestaltet und erweitert werden.
Der Besuch der südamerikanischen Schulleiterinnen und Schulleiter bildete den Auftakt für eine zukünftig noch engere Zusammenarbeit mit den Goethe-Instituten und Schulen in südamerikanischen Ländern.

Zahlreiche Gruppen aus dem In- und Ausland besuchen das Museum jährlich, um sich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die Bildungsarbeit am Museum, neue Ausstellungskonzepte sowie zu naturwissenschaftsdidaktischen, kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten am Museum auszutauschen. Dies zeigt, dass sich das Museum für Naturkunde Berlin nicht nur im Bereich der fachwissenschaftlichen Forschung in den Naturwissenschaften ein inzwischen international beachtetes wissenschaftliches Renommee erworben hat.