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Wasserzukunft in Berlin und Brandenburg: Neues Projekt lädt zum Austausch zwischen Gesellschaft und Politik

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Einige Leute sitzen um einen Tisch im Museum für Naturkunde bei einem Workshop vom Projekt "Natur der Dinge".
Pressemitteilung,

Trockene Böden, Starkregen oder Schwammstadt: Der Wasserwandel betrifft die gesamte Hauptstadtregion. Das neue Projekt "Wasserzukunft. Stimmen aus Berlin und Brandenburg" des Museums für Naturkunde Berlin will lokales gesellschaftliches Wissen zu Wasser sammeln und direkt in den politischen Diskurs einbringen. An Berliner und Brandenburger Volkshochschulen startet daher nun eine neue Workshop-Reihe. Partner des Projekts ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU).

Wasser ist in Berlin und Brandenburg ein zentrales Zukunftsthema. Eine wachsende Bevölkerung, die Klimakrise und die Folgen für den Wasserhaushalt auf Grund des Strukturwandels in der Lausitz stellen die Versorgung vor große Herausforderungen. Doch wie erleben die Menschen vor Ort diese Veränderungen? Was bewegt sie beim Thema Wasser? Und wo sehen sie Handlungsbedarf in ihrem Kiez oder ihrer Gemeinde?

Vom Foto zum politischen Austausch

Das Vorhaben schafft Partizipation: Menschen in Berlin und Brandenburg sind aufgerufen, ihre persönlichen Beobachtungen und Perspektiven auf das Thema – seien es sinkende Pegelstände, die Veränderung von geliebten Badeseen oder in ihrer Kleingartenanlage – als Fotos oder Videos auf der digitalen Plattform Natur der Dinge zu teilen. In über 20 Workshops, die zwischen 2026-2028 in verschiedenen Berliner Bezirken und Brandenburger Gemeinden stattfinden, werden die Herausforderungen, vor denen die Hauptstadtregion steht, betrachtet und die Beiträge diskutiert und ausgewertet.

Das Besondere: Die gesammelten Eindrücke und Forderungen bilden die Basis für Abschlussveranstaltungen, bei denen die Teilnehmenden mit Personen aus der Politik und Wissenschaft in den Austausch treten. Die Ergebnisse werden zudem direkt als Empfehlungen für die Verwaltung zurückgemeldet.

Eine partizipative Sammlung am Museum für Naturkunde als Aushandlungsort für gesellschaftlichen Wandel 

"Berlins und Brandenburgs Wasserversorgung steht vor großen Herausforderungen. Das müssen wir anpacken und die Wasserzukunft gemeinsam gestalten“, sagt Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde. „Als Museum bringen wir unterschiedliche Perspektiven in den Dialog. Wir schaffen einen Raum, in dem Alltagserfahrungen der Berlinerinnen und Brandenburger zählen und geben ihnen eine Stimme, die bis in die Politik gehört wird.“

Mitmachen erwünscht 

Jede und jeder ist eingeladen, auf der Sammlungsplattform eigene Beobachtungen und Perspektive zu teilen und an den Workshops teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Interessierten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Workshopreihe startet im Februar 2026.

Kommende Termine (Auswahl):

Weitere Informationen zur Anmeldung und zur digitalen Sammlung finden Sie unter: www.tinyurl.com/wasserzukunft

Über das Projekt: Das Projekt des Museums für Naturkunde Berlin wird mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin gefördert. Es sammelt kulturelles Wissen von Bürgerinnen und Bürgern aus Berlin und Brandenburg, um eine Basis für den gerechten Umgang mit der Ressource Wasser zu schaffen.

Partner ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Weitere Zusammenarbeit besteht mit den Berliner Volkshochschulen, Volkshochschule Potsdam-Mittelmark, KWB Kompetenzzentrum Wasser Berlin, Regenwasseragentur, Prof. Dr. Petra Dobner, Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, Wassernetz Berlin (Beteiligte: a tip: tap e. V., Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Grüne Liga, NABU. Landesverband Berlin).

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