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So / 05.07.2020 / 14:00 bis 16:00

Das Museum für Naturkunde Berlin lädt Sie im Juli wieder zum Digitalen Kaffeeklatsch mit Wissenschaft ein. Diesen Monat zum ersten Mal in Englisch. Machen Sie sich bereit, spannende Einblicke von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihre Arbeit zu bekommen und dabei in gemütlicher Runde vor den Bildschirmen Kaffee zu trinken. Alle sind eingeladen, Fragen zu stellen und zur Unterhaltung beizutragen.

Dieses Mal haben wir Vira Iefremova eingeladen, eine Forschungsstipendiatin und Doktorandin am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie in Bonn. Ihre Arbeit kombiniert Fortschritte in der Stammzellbiologie, der molekularen Biomedizin und der Neurowissenschaft für ein besseres Verständnis der menschlichen Gehirnentwicklung. Als Stammzellbiologin programmiert sie menschliche Haut- oder Blutzellen in ihr undefiniertes (fast embryoähnliches) Stadium um und verwendet sie später zur Erzeugung von 3D-Kulturen. Diese 3D-Kulturen werden oft auch als "Mini-Gehirne" bezeichnet. Vira verwendet sie, um zu untersuchen, wie sich die graue Substanz des menschlichen Gehirns entwickelt und was passieren könnte, wenn einige Gene, die an diesem Prozess beteiligt sind, mutiert sind. Während unserer Diskussion werden wir herausfinden, ob das "Mini-Hirn" in der Petrischale Fiktion, Übertreibung oder Realität ist.

 

Informationen zur Veranstaltung

  • Thema: Mini-Gehirne aus der Petrischale
  • Mit Vira Iefremova, Forschungsstipendiatin und Doktorandin, Institut für Rekonstruktive Neurobiologie, Universität Bonn
  • Moderation: Franziska Sattler
  • Die Teilnahme erfolgt via Zoom
  • Veranstaltung in Englisch

 

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