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Podiumsdiskussion: How economics can save the world

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Presseinformation, 14.06.2021

Mit unserer Art zu wirtschaften verbrauchen wir gewaltige Mengen an Ressourcen und zerstören das Netz des Lebens auf der Erde. Der kürzlich veröffentliche Dasgupta-Review, erstellt im Auftrag des britischen Finanzministeriums, zeigt auf 604 Seiten, dass die Bewahrung der biologischen Vielfalt zum festen Bestandteil in allen Bereichen von Politik und Wirtschaft werden muss. Der Schutz der unschätzbaren Beiträge der Natur für den Menschen ist die entscheidende Herausforderung der nächsten Jahrzehnte.

Doch wie kann diese Herausforderung angegangen und gelöst werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Austausches internationaler Expert:innen in der virtuellen Diskussion am 21.6.2021, 17-18.30 Uhr (CET). Zur Diskussion lädt das Museum für Naturkunde Berlin ein, Co-host ist das Centre for Science and Policy (CSaP Cambridge).

Informationen zur Veranstaltung

  • Montag, 21. Juni, 17:00 bis 18:30 Uhr (CET)
  • Live auf YouTube
  • Event in englischer Sprache
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung an der Diskussion: Nutzen Sie gerne die Chat-Funktion!

Sprecher:innen

  • Sir Partha Dasgupta, Frank Ramsey Professor Emeritus of Economics at the University of Cambridge and author of the Dasgupta Review
  • Josef Settele, IPBES Global Assessment Co-Chair; Helmholtz Centre for Environmental Research (UFZ) in Halle; member of the German Advisory Council on the Environment
  • Julia Steinberger, Professor of Ecological Economics at the University of Lausanne; co-author of the IPCC 6th Assessment report
  • Barbara Trachte, Secretary of State of the Brussels-Region, responsible for Economic Transition and Scientific Research
  • Johannes Vogel, Director General, Museum für Naturkunde Berlin

Moderation: Akanksha Khatri, Head of Nature Action Agenda, World Economic Forum

"Wie die Wirtschaft die Welt retten kann" - Einladung und Aufruf zur Veränderung

Prof. Sir Partha Dasgupta (Frank Ramsey Professor Emeritus, University of Cambridge) wird auf der Veranstaltung persönlich die zentralen Aussagen des Berichtes vorstellen.

Basierend auf dem Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES), der einen „transformativen“ Politikwechsel fordert und konkrete Optionen für Entscheidungsträger:innen vorgelegt, hat, stellt sich die Frage: Ist ein Politikwechsel in Sicht? Dieser Frage geht Prof. Josef Settele (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle; Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen) der Co-Vorsitzender des Weltberichts zum ökologischen Zustand der Erde (IPBES Global Assessment) war, nach.

Wie ein ökologischer und solidarischer Wandel ganz praktisch begonnen und gestaltet werden kann, zeigt die Juristin Barbara Trachte, die als Staatssekretärin in der Region Brüssel-Hauptstadt für den wirtschaftlichen Übergang und die Forschung zuständig ist. Sie verantwortet das Projekt "BrusselsDonut".

Doch reichen Donuts, um das Netz des Lebens zu bewahren? Was bedeutet „ein gutes Leben in planetaren Grenzen“ für das Wirtschaftssystem? Mit dieser Frage setzt sich Prof. Julia Steinberger auseinander. Sie ist Professorin of Ecological Economics an der Universität Lausanne und co-Autorin des derzeit in Vorbereitung befindlichen 6. Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC).

Wer den Wandel nachhaltig vorantreiben will, muss von der Natur lernen. Welche Verantwortung haben forschende Naturkundemuseen? Was das Museum für Naturkunde Berlin leistet, schildert Prof. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin.

Durch die Diskussion führt Akanksha Khatri, Leiterin der Nature Action Agenda des World Economic Forum.