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Netzwerk Naturwissen

Bunte Verbindungslinien zeigen wie die Akteure unseres Netzwerks miteinander verbunden sind. Das Bild wurde beim ersten Netzwerktreffen erarbeitet.

Klimawandel, Artensterben oder Biodiversitätsverlust:  Die Herausforderungen der Gegenwart können ganz offensichtlich nicht alleine bewältigt werden. Für ein umfassendes Bild braucht es unfragbar einen multiperspektivischen Austausch. Das Museum für Naturkunde ist mit seinem “Netzwerk Naturwissen” Austragungsort einer Zusammenarbeit mit Partner*innen aus Berlin und Brandenburg.

Begegnung und Austausch generieren neues Wissen. Angesichts der momentanen ökologischen Wandlungsprozesse und Herausforderungen etabliert das Netzwerk Naturwissen eine Plattform, die Kollaborationen neu denkt und gegenseitige Lernprozesse befördert. Gemeinsam mit Partner*innen aus verschiedenen Disziplinen und Institutionen öffnet das Netzwerk einen Raum, explorativ unterschiedliche Antworten auf gemeinsam gestellte Fragen zum Jahresthema “Artensterben” zu suchen und die Wege und Befunde zu diskutieren. Schließlich ist es offenkundig, dass nicht eine Disziplin/ eine Perspektive allein die komplexen Wechselwirkungen zwischen Natur, Gesellschaften, Technologien und Umwelt angemessen beschreiben und gestalten kann. Angesichts der globalen ökologischen, politischen und sozialen Veränderungen sind wir vielmehr auf ganz unterschiedliche Partner*innen mit ihren Erfahrungen, Einsichten und Expertisen angewiesen. Auch jenseits der strengen Grenzen der Wissenschaften. 

Es entsteht eine “Landkarte des Wissens”, als Orientierungs- und Dokumentationsinstrument und als Angebot über die ihr zugrunde liegenden folgenreichen Fragen in ein Gespräch einzutreten.

Aktuelles

  •  07/12/2022 - 19/12/2022, WWF zu Gast beim Netzwerk Naturwissen des MfN.

    Tier- und Pflanzenarten verschwinden heute so schnell wie noch nie – jeden Tag bis zu 150 Arten, für immer. Vom 7.-19.12.2022 findet in Montreal, Kanada die Weltnaturkonferenz (COP 15) statt. Der WWF nimmt das Ereignis zum Anlass, um mit Hilfe eines 4 Meter hohen Jenga-Biouniversitätsturm das Thema Natur- und Artenschutz so breit wie möglich in die Öffentlichkeit zu bringen. Der Turm ist ab dem 7. Dezember 2022 Gast des Netzwerks Naturwissen im Museum für Naturkunde. Die Botschaft: beim Thema Biodiversität, hängt alles miteinander zusammen. Entnimmt man etwas (dies kann eine Art, oder ein Habitat sein), gerät der Turm in Schieflagen und kann einstürzen. Aber: Es ist noch nicht zu spät. Wir können den Turm (des Lebens) stabilisieren, wenn wir jetzt handeln.