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Offener Wikidata Edit-a-thon zu kolonialen Sammlungsakteuren

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Die Anmeldung zum zweiten Sammler:innen Edit-a-thon am 17. und 18. November ist jetzt freigeschaltet.

Es klingt wie ein längst vergangenes Erdzeitalter oder zumindest wie die fossilen Überreste eines Monsters aus grauer Vorzeit. In Wirklichkeit handelt es sich um ein hochinnovatives Format zur Wissensvernetzung. Nachdem in einem ersten Edit-a-thon mit Mitarbeiter:innen des Museums für Naturkunde gemeinsame Grundlagen geschaffen wurden, soll nun der Fokus bezüglich Thematik und Zielgruppe geweitet werden. 

Erweiterung der Zielgruppe auf externe Personen und durch sie vertretene Institutionen

So gilt es nun möglichst viele Anknüpfungspunkte zu sammlungsaffinen Akteuren außerhalb des Museums herzustellen und über vorhandene Netzwerke zu mobilisieren. Ein zweiter Edit-a-thon soll die Gemeinschaft derjenigen erweitern, die mit ihrem Fleiß und auf Basis ihrer Vorkenntnisse zur Digitalisierung und Anreicherung von verschiedensten Informationen zu jenen Menschen beitragen, die einen Anteil am Auffinden, Präparieren, Katalogisieren und Auswerten der gesammelten Objekte haben und hatten.

Egal ob Informationen zu deren beruflichen und persönlichen Werdegängen, zu Korrespondenzen und Netzwerken, zu Reisen und Forschungsaufenthalten, und nicht zuletzt auch zu den im Kontext zu ihrem Wirken stehenden Objekten - je mehr digitale Bezüge vorhanden sind, desto einfacher lässt sich eine Sammler-Persönlichkeit eindeutig identifizieren und somit konkrete Zusammenhänge zu und zwischen Objekten, Korrespondenzen und Fundkontexten herstellen. 

Der eigentliche Edit-a-thon soll vollständig virtuell stattfinden

Im Gegensatz zum ersten Edit-a-thon wird die Folgeveranstaltung vollständig online durchgeführt. Auf diese Weise soll potenziell interessierten Personenkreisen an jedem Ort der Welt die Teilnahme ermöglicht werden. Als thematischer Aufhänger soll bei der anstehenden Veranstaltung der Komplex koloniale Kontexte am Beispiel der deutschen kolonialen Vergangenheit in Kamerun erörtert werden.

Hierfür sollen Synergien mit der in der Woche zuvor vom Bereich Humanities of Nature organisierten Autorenwerkstatt Kamerun genutzt werden. Durch Vorlagerung des Trainings erster Schritte im Editieren unter Wikidata vor die eigentliche Veranstaltung sollen möglichst viele Teilnehmer über ein ähnliches Niveau an Vorkenntnissen verfügen. Ein Schulungsangebot für Kleingruppen soll zusätzlich Raum für möglichst individuelles und themenspezifisches Coaching bieten.

Die Anmeldung steht grundsätzlich allen Interessierten offen. Je nach sprachlichen Vorlieben der Mehrzahl der angemeldeten Teilnehmer wird die Veranstaltung hauptsächlich auf Deutsch oder Englisch durchgeführt, wobei individuelle Fragen selbstverständlich in beiden Sprachen Berücksichtigung finden.

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