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Das Museum für Naturkunde Berlin experimentiert mit verschiedenen individuell zugeschnittenen Formaten, um mit vielen unterschiedlichen Zielgruppen in den Dialog zu treten. Die Mission des Museums ist es, mit einem breiten Spektrum von Interessengruppen und Zielgruppen zu kommunizieren. Dazu gehören neben der breiten Öffentlichkeit auch Politiker, Vertreter der Wirtschaft, NGOs und andere private Akteure. Es ist in den letzten Jahren gelungen, gezielt ein junges erwachsenes Publikum für den Besuch des Museums zu begeistern und einen Raum für den öffentlichen Diskurs zu schaffen sowie die Bürgerschaft aktiv in Projekte einzubeziehen.

Anfang 2018 lancierte das Museum nach einem umfassenden Prozess ein neues Logo und die neue Marke „Für Natur“. Ausgehend von der Handschrift Alexander von Humboldts, bilden seine Sammlung, sein Lebenswerk, die Arbeit und Mission des Museums eine natürliche Symbiose. Das Rebranding wurde notwendig, um die neue Ausrichtung des Museums als offenes Forum für die Reflexion und Initiierung des gesellschaftlichen Wandels mit dem Erscheinungsbild in Einklang zu bringen. Das Museum für Naturkunde Berlin hat die ersten Schritte unternommen, um mehr als eine weltweit vernetzte Forschungseinrichtung zu sein; um Wissen zu sichern, aber auch als Vermittler, Berater und Katalysator des öffentlichen Diskurses über Natur und Mensch-Natur-Beziehungen zu fungieren.

Im Jahre 2018 entwickelte und verabschiedete das Museum für Naturkunde Berlin Leitlinien für den Wissenstransfer. Diese Leitlinien sind die logische Fortsetzung des Auftrages und der Vision des Museums. Als Kommunikationszentrum, das den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft der Erde gestaltet, steht der Gedanke des Transfers im Mittelpunkt. Um die gesteckten Ziele zu erreichen und das Wissen offen mit verschiedenen Zielgruppen zu teilen, gliedern die Leitlinien die Transferaktivitäten in die drei Bereiche Kommunikation, Beratung und Anwendung.