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Citizen Science für den Wildbienenschutz

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In dem Projekt „Gärtner:innen forschen für Wildbienenschutz“ werden Empfehlungen für den Wildbienenschutz in urbanen Gemeinschaftsgärten erarbeitet, die die Rolle der Gärtner:innen als wichtige Akteure im Naturschutz stärken sollen. Nach der Pilotphase 2020/21, wird das Verbundprojekt des Museums für Naturkunde Berlin und der Technischen Universität München für 2 Jahre von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.

Gemeinschaftsgärten sind wichtige Orte für Menschen und Natur in der Stadt. In dem Projekt werden stadtökologische Forschung und Bürgerforschung miteinander verbunden, um Gärtner:innen zu motivieren und dabei zu unterstützen, in ihren Gemeinschaftsgärten auch Naturschutz zu betreiben. Ziel dieses Vorhabens ist es, Maßnahmen zum Schutz von Wildbestäubern in der Stadt gemeinsam mit den Gärtner:innen zu entwickeln, sie anschließend umzusetzen und ihren Erfolg zu bewerten. Dabei wird ein innovativer Zugang geschaffen, indem sich das Projekt auf die Bestäubungsleistung der Wildbienen konzentriert, die nicht nur ein Indikator für die Wirksamkeit der Naturschutzmaßnahmen ist, sondern auch zu einem hohen Ernteertrag für die Gärtner:innen beiträgt. Durch Workshops, Vorträge und Social Media werden die Forschungsaktivitäten und Ergebnisse regelmäßig kommuniziert.

Das Verbundprojekt der Technische Universität München (TU München) und dem Museum für Naturkunde Berlin (MfN) wird für 2 Jahre von der Deutschen Postcode Lotterie gefördert.

Prof. Dr. Monika Egerer (TU München) und Ulrike Sturm (MfN Berlin): „Wir freuen uns sehr über die Förderung, gerade da die Zusammenarbeit von Wissenschaftler:innen und Bürger:innen in Forschung und Naturschutz immer mehr an Bedeutung gewinnt.“

Mehr Informationen zum Pilot-Projekt Wildbeeresearch und Upe-Lab