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Bildungsprojekte

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Die Abteilung Bildung und Vermittlung am Museum für Naturkunde arbeitet eng mit verschiedenen Partnern, wie Schulen, Kitas, Universitäten, Volkshochschulen und Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Hier werden einige Projekte vorgestellt.

Forscherbox

Kooperationsprojekte mit Kitas und Schulen im Stadtteil Wedding

Gemeinsam mit Schulen, Kitas und zwei Quartiersmanagements im Stadtteil Wedding nimmt das Museum seit 2013 an dem Förderprogramm „MuseobilBox“ des Bundesverbandes  Museumspädagogik e.V. im Rahmen von „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung teil. Das Programm unterstützt Projekte für bildungsbenachteiligte Kinder, die gemeinsam von Bündnispartnern entwickelt werden. Im Forscherclub treffen sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 im Carl Zeiss Mikroskopierzentrum des Museums. Das Museumsprojekt „Wilde Tiere in der Stadt“ richtet sich an jüngere Kinder im Kitaalter. Einmal im Jahr stellen die Kinder ihre Projekte in Form von selbstgestalteten Forscherboxen vor.
Mit dieser Initiative wurde ein langfristiges Bündnis zwischen dem Museum und den Weddinger Bildungseinrichtungen aufgebaut.
Projektpartner: Kitaverbund Brunnenviertel, Gustav-Falke-Schule, Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße
Projektteam Museum: Melanie Krause, Mathias Zilch (Forscherclub), Sonja Calvus, Nina Furchheim, Melanie Krause (Wilde Tiere in der Stadt), Astrid Faber, Nina Hartmann (Projektleitung und- koordination)

 

Schreckenpatenprogramm

Ein Kunst-Wissenschaftsprojekt rund um die peruanische Samtschrecke

Zahlreiche Kinder, Kitas und Schulen nehmen am „Schreckenpatenprogramm“ teil und sind seither im stolzen Besitz eines Terrariums mit lebenden Samtschrecken. Als Schreckenpaten erforschen sie das Leben und Verhalten dieser geheimnisvollen, erst kürzlich entdeckten Insekten, füttern sie u.a. mit Liguster und verfolgen mit wie aus winzigen Eiern Schreckennymphen schlüpfen. Über ihre Beobachtungen und Erfahrungen berichten die Kinder auf dem SchreckenBlog, ihrem gemeinsamen Forschertagebuch im Internet. Beraten werden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Museum, die Tipps zur Erforschung und Haltung der tropischen Insekten geben. Der offene und partizipative Ansatz des Projektes spricht das Forscherinteresse und die Kreativität der Kinder gezielt an. Gemeinsam mit ihnen wird das Projekt zudem ständig weiterentwickelt.
Ein Projekt der Roter Fleck WISSEN SCHAFFT WISSEN Initiative
Idee, Konzept, Umsetzung und Projektleitung: Dr. Katinka Pantz

Insektensafaris

Projekttage für Willkommensklassen

Das zweitägige Bildungsangebot „Insektensafari“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Berliner und Brandenburger Willkommensklassen aus dem Grundschul- und Sekundarschulbereich. An den Tagen erkunden die Kinder neben dem Museum für Naturkunde ausgewählte Naturorte sowie den Stadtraum Berlin. Am ersten Tag besuchen sie die Ausstellungen mit ihren beeindruckenden Insektenmodellen und beobachten und zeichnen Insekten im Mikroskopierzentrum. Am nächsten Tag erforschen sie die Berliner Stadtnatur mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt, sammeln Proben und erstellen Fotos und Zeichnungen.
Begleitet werden die Projekte von einem interdisziplinären Team aus Kunst und Wissenschaft. Der naturwissenschaftlich-künstlerische Ansatz ermöglicht den Kindern Zugänge zu den Objekten im Museum für Naturkunde und zur Natur, die unabhängig von Sprache und Kultur sind. Sprache wird vielmehr spielerisch ganz nebenbei erlernt.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Ermöglicht wurde dies durch eine Spende von Dr. Raimund Keller.

Die Termine für das Jahr 2018 stehen noch nicht fest.

Anmeldung und weitere Informationen:
Astrid Faber
E-Mail: astrid.faber@mfn.berlin
Tel.: 030 - 2093 8542

Bitte geben Sie Ihren Wunschtermin und mindestens einen Ausweichtermin an.

Partnerschule Hagenbeck-Schule

Partnerschaft zur Bewahrung und Erhalt der Biologischen Vielfalt

Seit 2012 ist die Hagenbeck-Schule Partnerschule des Museums für Naturkunde. Gemeinsam verbindet beide Partner das Ziel, Biologische Vielfalt zu bewahren und gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Wege zu finden, wie diese nachhaltig geschützt werden kann. Die Partnerschaft mit der Hagenbeck-Schule ist auf Langfristigkeit und Beständigkeit ausgelegt, die Projekte werden in enger Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums entwickelt. Hier eine Auswahl bislang realisierter gemeinsamer Projekte:

  • Schülerinnen und Schüler verfassen während einer Schreibwerkstatt im Rahmen des Projekts Wissensdinge Geschichten zu ihren Lieblingsobjekten.
  • Unter der Anleitung der Künstlerin Folke Köbberling und den Künstlern Rob Vrijen und Joachim Hamster Damm gestalten Schülerinnen und Schüler in der Schule einen historischen Sammlungsschrank aus dem Museum, der bei Renovierungsarbeiten entfernt werden musste, zu einem Diorama der biologischen Vielfalt um. Entstanden ist ein multifunktionales Terrarium (für persische Rennmäuse) mit einem integrierten Sammlungsschrank.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Hagenbeck-Schule.

Schülerlabornetzwerk GenaU

Gemeinsam für einen naturwissenschaftlich-technischen Unterricht

Das Museum für Naturkunde ist mit seinem Schülerlabor, dem Carl Zeiss Mikroskopierzentrum Mitglied im Schülerlabor-Netzwerk GenaU (Gemeinsam für einen naturwissenschaftlich-technischen Unterricht). In diesem Netzwerk haben sich Schülerlabore an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg zusammengeschlossen. Für jede Altersstufe und jedes MINT-Fach (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) lassen sich hier Experimentierkurse für ganze Schulklassen finden. Sie werden ergänzt durch weiterführende Arbeitsgemeinschaften und Lehrerfortbildungen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.genau-bb.de.

Schüler_innen entdecken die Berliner Stadtnatur

Ein Schülerprojekt zu Citizen Science mit der App „Naturblick“

In einem mehrwöchigen Pilotprojekt testeten Schüler_innen der SchuleEins in Pankow die Nutzung der App „Naturblick“ im Vergleich zu weiteren Bestimmungshilfen zur Erkundung der Berliner Stadtnatur. Der Schwerpunkt lag auf der Beobachtung und Bestimmung von Vögeln, Reptilien und Amphibien. In diesem Pilotprojekt wurden Ansätze der Umweltbildung, der Bürgerforschung (Citizen Science) und des mobilen Lernens miteinander verknüpft sowie die Nutzbarkeit der App „Naturblick“ für Schulklassen und Citizen Science-Projekte überprüft.
Das Projekt wurde gefördert durch die "von Pawel-Rammingen Stiftung".

Projektbericht
PDF icon schueler_innen_entdecken_die_berliner_stadtnatur.pdf